Platzt der Saban-Kirch-Deal?
 

Platzt der Saban-Kirch-Deal?

Laut verschiedenen deutschen Medienberichten wachelt der Kirch-Verkauf an Saban.

Die Übernahme der Pro Sieben Sat 1 Media AG aus der insolventen Kirch Media durch Haim Saban scheint noch keineswegs definitiv.

Die Gläubigerbanken der insolventen Kirch Media zweifeln offenbar an dem Geschäftsplan, den US-Milliardär Haim Sabans zur Finanzierung der Übernahme der ProSiebenSat.1 Media AG vorgelegt hat. Laut verschiedener deutscher Medienberichte sollen die Vertreter von DZ Bank, Commerzbank, Hypo-Vereinsbank und Bayerischer Landesbank gedroht haben, die Verhandlungen zur Übernahme der Sendergruppe sowie der Filmbiliothek aus der insolventen Kirch Media durch Saban abzubrechen. Die Banken-Vertreter kritisieren unter anderem die von Saban vorgesehenen wesentlich niedrigeren Rückzahlungen für Altschulden, die in neue Kredite übertragen wurden.



Indessen will Saban auch ein Kaufangebot für das Deutsche Sportfernsehen (DSF) vorzulegen. Der Investor soll vier Wochen Zeit haben, ein Gegenangebot zu Karstadt Quelle zu präsentieren. Der Gläubigerausschuss der Kirch-Tochter Taurus TV, die die Kirch-Anteile am DSF hält, will danach den Zuschlag erteilen.

(as)

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