Plattform Geistiges Eigentum lanciert
 

Plattform Geistiges Eigentum lanciert

VÖZ und IFPI organisieren sich in einem branchenübergreifenden Verbund gegen Copyright- und Urheberrechtsverletzungen.

Montagmittag wurde in Wien die neue "Plattform Geistiges Eigentum" vorgestellt: Initiatoren der branchenübergreifenden Formation gegen Urheberrechtsverletzungen und Missbrauch von intellektuellen und schöpferischen Inhalten sind der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und der Verband der Österreichischen Musikwirtschaft (IFPI).

Ziel ist es, das Bewusstsein für den Wert und die Schutzwürdigkeit geistigen Eigentums zu vertiefen, erklärten die Initiatoren im Pressegespräch. "Freier Zugang zu Wissen bedeutet nicht Gratiszugang", betont VÖZ-Vizepräsident und NÖN-Chefredakteur Harald Knabl. Die Plattform wird sich unter anderem mit Themen wie der elektronischen Pressespiegelnutzung über Verwertungs- und Vermarktungsgesellschaften sowie Lizenzvereinbarungen mit Dritten bis hin zu Musikrechten befassen.





Eine erste Maßnahme wurde bereits gesetzt: Die Plattform-Mitglieder werden in den kommenden Wochen ihr "Manifest zum Schutz geistigen Eigentums" in Österreich verbreiten. Zentrale Aussage: "Geistiges Eigentum hat hohe kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung. Es schafft Identität und sichert zugleich Arbeitsplätze und Wertschöpfung."


Die Plattform wird durch ein Proponentenkomitee vertreten, dem unter anderen Ex-Vizekanzler Erhard Busek, Komponistin Johanna Doderer, Ex-EU-Kommissar Franz Fischler, Wiener Philharmoniker-Vorstand Clemens Hellsberg, Autorin Christine Nöstlinger und Schauspieler Karlheinz Hackl angehören. Mehr Informationen über die neue Initiative finden Sie unter www.geistigeseigentum.com sowie in der kommenden HORIZONT-Ausgabe 17/09, die am 24. April erscheint.
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