"Plan B" für ORF-Medienstandort ist genehmigt
 

"Plan B" für ORF-Medienstandort ist genehmigt

ORF / Thomas Ramstorfer
Symbolfoto
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Die Zusammenführung im ORF-Zentrum kann beginnen. Das Landesstudio Wien verbleibt im Trakt C des Funkhauses.

Wie erwartet hat der ORF-Stiftungsrat am Donnerstag den sogenannten "Plan B" für den ORF-Medienstandort genehmigt - "mit großer Mehrheit", hieß es in einer Mitteilung.  genehmigt. Dieser Plan trägt der verweigerten Zustimmung der Stadt Wien für eine neue Flächenwidmung Rechnung und basiert stattdessen auf der Nutzung bestehender Gebäude.

„Das Projekt ORF-Medienstandort ist auf Kurs, das ORF-Zentrum wird zum multimedialen ORF-Campus: Konvergente Mediennutzung erfordert konvergente Medienproduktion. Immer neue Medienplattformen erfordern die optimale Nutzung multimedialer Synergien. Mit der Zusammenführung der ORF-Radios Ö1, Ö3 und FM4 sowie ORF.at und Teletext im ORF-Zentrum und der Errichtung eines multimedialen Newsrooms schaffen wir die optimalen Voraussetzungen dafür. Mit der vorliegenden architektonischen Umsetzung werden die Identitäten der einzelnen ORF-Sender auch räumlich abgebildet, gleichzeitig stärken wir die journalistische Vielfalt. Der ORF hat damit rechtzeitig und nachhaltig auf die geänderten Rahmenbedingungen für das Medienstandortprojekt reagiert“, betonte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

Mit dem heute beschlossenen Plan kann die Zusammenführung der programmproduzierenden Bereiche der Wiener Standorte im ORF-Zentrum umgesetzt werden. Auch das immer wieder kommunizierte Baubudget von 300 Millionen Euro könne "aus derzeitiger Sicht eingehalten werden, so nicht unvorhersehbare Faktoren auftreten", hieß es.

Landesstudio bliebt im Funkhaus
Das Landesstudio Wien verbleibt im Trakt C des Funkhauses („Peichl-Trakt“). Der ORF schafft damit einen zweiten sendefähigen Redundanzstandort für die zentralen ORF-Angebote bei einem begrenzten Ausfall des ORF-Zentrums. Außerdem wird ein „Stadt-Studio“ eingerichtet, welches einerseits der schnellen Übermittlung von Nachrichten, Beiträgen und Reportagen und andererseits den Redundanzerfordernissen dient.

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