Pläne für 2022 vorgestellt: Youtube will Erlö...
 
Pläne für 2022 vorgestellt

Youtube will Erlösmöglichkeiten für Creator weiter ausbauen

Asa Mathat/YouTube
Youtube-Chefin Susan Wojcicki
Youtube-Chefin Susan Wojcicki

Youtube-Chefin Susan Wojcicki hat in einem Blogpost die Ziele der Google-Tochter für 2022 präsentiert. Der Schwerpunkt liegt auf der Stärkung des kreativen Ökosystems der Videoplattform. So sollen die Creator mehr Möglichkeit bekommen, ihre Inhalte auf der Plattform zu monetarisieren - unter anderem durch neue Live-Shopping-Tools. 

In der Corona-Pandemie sei die Youtube-Community "unglaublich gewachsen", schreibt Wojcicki in dem auch auf Deutsch veröffentlichten Brief an die Nutzer. Daran hätten vor allem die Creator großen Anteil. Noch nie hätten so viele Menschen Inhalte auf der Plattform veröffentlicht. Die Zahl der Kanäle, die einen Jahresumsatz von mehr als 10.000 Dollar erzielen, sei gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent gewachsen. In den kommenden Monaten sollen daher unter anderem die Möglichkeiten für Creator, ihre Inhalte zu monetarisieren, weiter ausgebaut werden. Aktuell hätten Youtuber bis zu zehn Möglichkeiten, Umsätze zu generieren. In diesem Jahr sollen weitere hinzukommen, unter anderem durch Podcasts.

Außerdem sollen die Creator durch Onlineshopping-Angebote zusätzliche Einnahmen erzielen können. So sollen Live-Shopping-Tools weiterentwickelt werden und Funktionen zum Shopping über Kurzvideos getestet werden. Creator können außerdem Produkte in Videos taggen und ihren Zuschauerns so eine Kaufmöglichkeit anbieten.



Auch aus kreativer Sicht sind zusätzliche Funktionen geplant: So können Youtuber bei YouTube Shorts künftig Audioinhalte aus anderen YouTube-Videos nutzen oder remixen. 

Nicht fehlen darf natürlich ein Bekenntnis zu Nachhaltigkeit. So sehe man sich "als Unternehmen auch in der Pflicht, auf eine nachhaltige Zukunft hinzuarbeiten". Außerdem wolle man weiterhin daran arbeiten, Hate Speech und Fake News wirksam zu bekämpfen und von der Plattform zu entfernen, betont die Youtube-Chefin. "Der Kampf gegen Fehlinformationen und andere schädliche Inhalte hat oberste Priorität", betont Wojcicki.



Dieser Text erschien zuerst auf www.horizont.net.

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