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pjure isobar, Vizeum und ATV kreieren neues Format

Für den Kunden Bahlsen entwickelte das Trio aus Medium, Kreativ- und Mediaagentur eine neue Sonderwerbeform nah am redaktionellen Programm

Die Welt der Stars und Sternchen trifft auf eine neue Sonderwerbeform: Im Rahmen der ATV-Sendung „Hi Society“, wartet der Privat-Fernsehsender in Kooperation mit der Kreativagentur pjure isobar und der Mediaagentur Vizeum Austria mit einem neuen Werbeformat für das Unternehmen Bahlsen und seinen Messino-Keks auf – ein Spot, der in der Konzeption und Durchführung durchaus eine „kreative Herausforderung bedeutete“, so pjure isobar-Geschäftsführer Helmut Kosa im Gespräch mit HORIZONT. Denn: die neue Form ist an das Ende der Sendung „Hi Society“ eingebettet und „schafft dadurch eine redaktionelle Anmutung“, erklärt Ina Bauer, Leitung der Abteilung Diversifikation bei ATV.

Das Produkt wird anmoderiert

Konkret sieht das so aus: Die aktuelle Sendung des Formats "Hi Society" geht mit einer Abmoderation zu Ende – danach greift die Moderatorin nach oben und holt sich dort einen Keks der Marke Bahlsen, der sie in eine Traumwelt entführt, ehe nahtlos daran der klassische Werbespot abgespielt wird. Beendet und abgerundet wird das 18-sekündige Sonderwerbeformat damit, dass die Moderatorin das ATV-Mikrofon niederlegt und dafür die Kekspackung nimmt. Das Konzept dahinter beschreibt Joachim Krügel, New Business Director bei der Vizeum Austria: „Es war uns ein Anliegen, den klassischen Werbespot nicht zu verändern, sondern eine Plattform zu schaffen, die nah am redaktionellen Inhalt der Sendung steht.“ „Beim Crossover Ad spielen wir mit dem Inhalt eines klassischen Werbespots", erzählt Ina Bauer und betont, dass die Einbettung des klassischen Spots in die Society-Sendung zum einen für mehr Aufmerksamkeit und zum anderen für einen positiven Imagetransfer sorge.

Gratwanderung gemeistert

Den Einwand, die neue Crossover Ad könne redaktionelle und werbliche Inhalte vermischen, lässt Ina Bauer nicht gelten und betont: „Es ist eindeutig gekennzeichnet, dass es sich um eine Sonderwerbeform handelt – wir haben großen Wert darauf gelegt, hier rechtliche Richtlinien einzuhalten und sind überzeugt, dass dem Zuseher deutlich ist, dass es sich um eine werbliche Einschaltung handelt.“ Dies bestätigt auch Helmut Kosa: „Wir haben dieses Thema sehr eingehend besprochen und wussten, dass wir uns auf einer Gratwanderung befinden – das ist immer so, wenn man etwas neues macht. Man muss zunächst die Grenzen ausloten. Oft hatten wir Ideen, die ein, zwei Schritte zu weit gegangen sind und haben dann gemeinsam erarbeitet, was machbar ist. Mit der endgültigen Lösung sind wir alle sehr zufrieden.“

Individuell konzipierte Sonderwerbeform  

Auf die Nachfrage, ob die neue Crossover Ad auch für andere Unternehmenspartner interessant sei, sind sich Bauer, Kosa und Krügel einig: „Es wäre sicher wünschenswert, dass andere Kunden auf den Zug aufspringen“, so Ina Bauer. Aber: „Das Umfeld muss passen, es muss einen Mehrwert für das Produkt geben“, betont Helmut Kosa die Tatsache, dass die Sonderwerbeform speziell für den Unternehmenspartner konzipiert wurde. „Ein wichtiges Kernelement der Sonderwerbeform ist das Spiel mit dem Produkt, das animiert in das Bild geflogen kommt – das ist ein Element, dass sich nicht mit allen Produkten umsetzen ließe. Bei Bahlsen hat dies allerdings ganz besonders gut gepasst, weil man sehr gut mit dem Produkt spielen kann“, führt Joachim Krügel abschließend aus.

Credits: 

Mediaagentur: Vizeum Austria; Geschäftsführung: Maimuna Mosser; Projektleitung: Joachim Krügel; Kundenberatung: Angelika Sedlak; Kreativagentur: pjure isobar Werbeagentur GmbH; Geschäftsführung: Helmut Kosa; Kundenberatung: Sabina Semsovic, Albin Lenzer, Daniela Paunovska; Creative Direction, Text: Wolfgang Kindermann; Art Direction: Peter Hirth; Grafik: Pia Lokay; Animation: Friendly Fire; TV-Sender: ATV Privat TV GmbH & Co KG; Leitung Diversifikation: Ina Bauer; Leitung Kreation: Martin Härtlein; Projektleitung: Constanze Trzebin; Grafik: Martin Pühringer, Stefan Detter
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