Pirker und Petz über ihr Medienkonstrukt
 

Pirker und Petz über ihr Medienkonstrukt

Der Styria-Boss und der CEO der Moser Holding sprechen in HORIZONT über ihre Konzernpläne.

Im Grazer Büro von Horst Pirker, Vorstandsvorsitzender der Styria Media Group, traf HORIZONT auf die beiden Verlagsmanager, um mit ihnen über die jüngsten Entwicklungen zur geplanten Teilfusion zu sprechen.




Horst Pirker und Hermann Petz geben an, Ende Sommer einen "sehr fundierten Antrag" an die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) zu stellen. Entstehen soll demnach eine – Arbeitstitel – "Regionalmedien AG" aus der gesamten Moser Holding ("Tiroler Tageszeitung"), den regionalen Medien der Styria ("Kleine Zeitung") und der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich als drittem Beteiligten. Da ein ähnliches Verfahren bereits im Zuge der kartellrechtlichen Prüfung für die Regionalmedien Austria AG (Gratiszeitungsring) im Frühjahr von der BWB abgeschlossen worden ist, sind Pirker und Petz zuversichtlich, dass es zügig zu einem Bescheid kommen wird.







Wie es dann weiter geht, lesen Sie in der aktuellen HORIZONT-Ausgabe 31, vom 31. Juli 2009.







Bemerkenswert am Szenario zu neben stehendem Bild: Werke von Hermann Nitsch hängen nicht nur in Horst Pirkers Büro. Pirker ist nicht nur Nitsch-Kenner und -Sammler, er verlegt auch Schriften von Nitsch. Der Aktionskünstler wird bei den Salzburger Festspielen sein neuestes monumentales Werk, verlegt im Styria Verlag, vorstellen. Wie Horst Pirker im Gespräch klar macht, ist ihm dieses Werk eine Herzensangelegenheit: Der Titel lautet schlicht "Das Sein". Der Titel des Bildes vor dem Pirker und Petz sitzen, lautet übrigens "Leid" (und gehört zur Trilogie "Leid - Tod - Auferstehung", alle samt in Pirkers Besitz). Informationen zu Nitschs Buch (drei Bände, 970 Seiten) finden Sie hier.
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