Personalrochaden beim "Standard"
 

Personalrochaden beim "Standard"

Die "Standard"-Betriebsratschefin Astrid Zimmermann verlässt das Blatt, im Brüssel-Büro wird umgeschichtet, die neue Marketingleiterin des "Standard" steht fest.

Größere Personalrochaden stehen in den nächsten Wochen bei der Tageszeitung "Der Standard" an: Neben einem prominenten Abgang gibt es auch intern einige Veränderungen. So verlässt die langjährige Chronik-Journalistin und "Standard"-Betriebsratschefin Astrid Zimmermann die lachsrosa Qualitätszeitung, bestätigt Geschäftsführer Wolfgang Bergmann: Mit Ende Jänner verabschiede sich Zimmermann aus dem Verlagshaus, um sich selbstständig zu machen. Ihre Betriebsrats-Funktionen werden von Außenpolitik-Redakteur Markus Bernath übernommen. Die durch den Abgang von Jörg Wojahn in Brüssel freigewordene EU-Korrespondenz-Stelle wird derzeit interimistisch von der Innenpolitikjournalistin Eva Linsinger geführt, im März aber kehrt Linsinger in die "Standard"-Innenpolitik nach Wien zurück, die langjährige Deutschland-Korrespondentin Alexandra Föderl-Schmid wechselt nach Brüssel. Ihre Nachfolge in Berlin tritt die in Deutschland ansässige Österreicherin Birgit Baumann an. Auch die seit Ende November vakante Leitung der "Standard"-Marketingabteilung wird ab 1. März nachbesetzt: Die bisherige MediaCom-Mitarbeiterin Lilian Meyer-Janzek übernimmt die Marketingleitung der Tageszeitung. Und: Seit 1. Februar leitet Isabelle Kerschbaum den Anzeigenverkauf der Beilage "Rondo".

(jed)

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