Regionalisierung: Joachim Lielacher nun Bunde...
 
Regionalisierung

Joachim Lielacher nun Bundesländer-Blattmacher von 'Heute' und Heute.at

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Koordinieren und Ausbauen heißt es ab 1. Juli für Joachim Lielacher.
Koordinieren und Ausbauen heißt es ab 1. Juli für Joachim Lielacher.

Niederösterreich-Ressortleiter soll Bundesländer-Berichterstattung über die 'Heute'-Kernmärkte Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Burgenland hinaus ausbauen.

"Das war's jetzt vorerst", versichert Heute.at-Chefredakteur Clemens Oistric im HORIZONT-Gespräch. Nur eine Woche, nachdem die Erweiterung der Online-Chefredaktion um Amra Durić bekanntgegeben wurde, verkündete die Chefredaktion am Mittwoch die nächste Personalie. Joachim Lielacher, langjähriger Niederösterreich-Ressortleiter der Gratis-Zeitung, soll ab 1. Juli als "Bundesländer-Blattmacher" der Print- und Online-Ausgabe die Bundesländer-Berichterstattung koordinieren. Eine Aufgabe, die er laut Oistric bisher ohnehin schon "de facto gemacht hat. Jetzt wurde es in einen formalen Rahmen gegossen".

Lielacher ist seit 2010 bei Heute und leitet die Lokalredaktion in St. Pölten seit 2012. Die von ihm mitverantwortete Niederösterreich-Ausgabe erreicht 217.000 Leser (MA 2020) in Print und hat online laut Unternehmen "stetig steigende Zugriffszahlen”.

Ausbau über Kernmärkte hinaus

In seiner neuen Rolle soll der gebürtige Niederösterreich einerseits die Berichterstattung der Kernmärkte Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Burgenland besser strukturieren. Aktuell betreibt Heute außerhalb von Wien eine Lokalredaktion in Linz und Niederösterreich mit je fünf Mitarbeitern. Ab Herbst wird darüberhinaus die Burgenland-Berichterstattung der Print-Ausgabe intensiviert.

Andererseits soll sich Lielacher vor allem auch um den Ausbau der Bundesländer-Berichterstattung über diese Kernmärkte hinaus kümmern. Hier will man vor allem digital wachsen, so Heute-Chefredakteur Christian Nusser in einer Aussendung, in der er dem 44-Jährigen Rosen streut: "Joachim Lielacher gehört für mich zu den besten Bundesländerjournalisten des Landes." In Print wolle man weiter in den bewährten Märkten bleiben.

Verschränkung von Print und Online-Mannschaften

"Ich freue mich sehr, im mittlerweile beachtlich starken Online-Team verstärkt mitarbeiten zu dürfen und werde in dieser wendigen Mannschaft die aktuellen News-Storys, Hintergrundstorys und Schicksalsberichte aus den Bundesländern stärken und ausbauen", wird Lielacher in einer Aussendung zitiert.

Mit den Personalentscheidungen der vergangenen beiden Wochen wird die Verschränkung der Print- und Online-Mannschaft weiter vorangetrieben. Dazu habe es in den vergangenen Monaten mehrere Strategie-Sitzungen mit Herausgeberin Eva Dichand, Geschäftsführer Wolfgang Jansky und Print-Chefredakteur Nusser gegeben, sagt Oistric. Dabei ging es unter anderem darum, die Redaktionen besser zu verzahnen und "dass wir mit der tollen Mannschaft, die wir haben, digital noch schlagkräftiger werden." Dabei habe man versucht so viele Kollegen wie möglich einzubinden. Das sei gelungen, so Oistric.
„Wir sind jetzt so aufgestellt wie ich mir das bei meinem Amtsantritt vor 16 Monaten erträumt habe.“
Clemens Oistric, Chefredakteur von heute.at
Nun gehe es darum, "dass wir auch bei den Mitarbeitern weiter aufstocken. Wir suchen etwa gerade Mitarbeiter für das Community-Ressort."

Große weitere Veränderung in der Chefetage erwartet Oistric in naher Zukunft nicht mehr: "Wir sind jetzt so aufgestellt wie ich mir das bei meinem Amtsantritt vor 16 Monaten erträumt habe."
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