PC-Markt bricht nun auch in Westeuropa ein
 

PC-Markt bricht nun auch in Westeuropa ein

Durchschnittlich gingen die Verkäufe um 11 Prozent zurück. Deutschland ist am stärksten betroffen.

Der weltweite Einbruch am Markt für PCs hat nun auch Westeuropa erreicht. Im dritten Quartal ist die Zahl der PC-Verkäufe in Westeuropa um 11 Prozent zurückgegangen. In der Region am stärksten betroffen war laut Studie der US-Marktforschungsfirma Gartner Dataquest Deutschland mit einem Absatzminus von 15,2 Prozent. Aber auch in Großbritannien und Frankreich war der Rückgang mit 12,2 bzw. 12,4 Prozent markant. Nur Italien brach diesen Trend mit einem Zuwachs von 10 Prozent. Weltweit betrug der Rückgang 11,6 Prozent.

Der führende Markenhersteller Compaq hat in der Region "Gesamteuropa, Naher Osten und Afrika" (EMEA) im dritten Quartal ein Absatzminus von 18,8 Prozent hinnehmen müssen. Dell, mittlerweile zweitgrößter PC-Hersteller dieser Region, konnte seinen Absatz um 5,6 Prozent erhöhen. Schwere Verluste hingegen erlitten die Nummer Drei, Fujitsu Siemens, und die Nummer Fünf, IBM, mit 23,9 bzw. 30,4 Prozent. Bei Hewlett Packard, der Nummer Vier in dieser Region, blieben die Absätze mit minus 0,3 Prozent nahezu unverändert. (rs)

stats