Parteienverkehr im Internet
 

Parteienverkehr im Internet

Das Interesse, Bürgermeister via Web zu konsultieren, ist groß, aber die Nutzung von eGovernment-Lösung ist gering, hat marketagent.com erhoben.

Nahezu alle Salzburger waren schon einmal am virtuellen Gemeindeamt ihrer Heimatgemeinde. Lediglich 3,7 Prozent haben die Website ihrer Heimatgemeinde noch nie besucht. Rund 87 Prozent der web-aktiven österreichischen Bevölkerung finden eine virtuelle Dependance ihrer Heimatgemeinde vor. Zu diesen Ergebnissen kommt eine nun veröffentlichte Studie des Online-Marktforschungs-Instituts marketagent.com .



Nur knapp ein Viertel der Befragten, die bereits die Website ihrer Heimatgemeinde besucht haben, fanden dort die Möglichkeit vor, Behördenwege direkt im Internet zu erledigen. 43 Prozent gaben an, dass der Web-Auftritt ausschließlich als virtueller Schaukasten dient. 85 Prozent der heimischen Web-Community haben grundsätzliches Interesse an eGovernment. 1,7 Prozent der von marketagent.com befragten Teilnehmer können dem virtuellen Amtsschimmel nichts abgewinnen. 17 Prozent der Befragten haben auch schon bereits eGovernment-Services in Anspruch genommen. In Summe sehen alle Befragten die Vorteile im eGovernment an der Unabhängigkeit vom Parteienverkehr, keinen Wartzeiten und der Möglichkeit Behördenwege von zuhause aus zu erledigen.



(tl)

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