Park Avenue senkt Copypreis auf 1 Euro
 

Park Avenue senkt Copypreis auf 1 Euro

Der Start des Magazinmythos Vanity Fair führt in Deutschland zu einem Preisscharmützel.

Der Start des Magazinmythos "Vanity Fair" führt in Deutschland zu einem Preisscharmützel. Hat sich die Branche anfangs noch über den Dumping-Preis von einem Euro für den Condé-Nast-Neuling lustig gemacht, scheint man diese Preisstrategie hinter den Türen doch ernst zu nehmen. Denn das Konkurrenz-Magazin "Park Avenue" aus dem Hause Gruner+Jahr hat eben angekündigt, seinen Copypreis ebenfalls ab sofort auf einen Euro zu senken. Das Hochglanz-Magazin kostete bisher fünf Euro. Die Begründung: "Wir möchten den Lesern die Möglichkeit geben, zu gleichen preislichen Bedingungen ihre Entscheidung (zwischen Vanity Fair und Park Avenue) zu treffen", heißt es aus Hamburg.
Park Avenue erscheint monatlich, Vanity Fair wöchentlich am Donnerstag - für den Park-Avenue-Chefredakteur Andreas Petzold ein Vorteil: "Wir nehmen uns ausreichend Zeit für Recherche und Schreibe. Unsere Leser wissen, dass sie sich auf ein anspruchsvolles Lesevergnügen einlassen."

Die März-Ausgabe von Park Avenue wird neben Print- und POS-Werbung mit einer reichweitenstarken Funk-Kampagne und Bannerwerbung beworben.

(dodo)

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