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oe24.at mit digitalem Bezahlmodell gestartet

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Gratis-Handy statt Vignette: oe24.at ist mit seinem Paid-Content-Modell gestartet
Gratis-Handy statt Vignette: oe24.at ist mit seinem Paid-Content-Modell gestartet

Mit einem Lock-Angebot um 90 Cent im ersten Monat startete die Österreich-Mediengruppe ihr Paid-Content-Modell.

Anfang September hat es Österreich-Gründer und - Herausgeber Wolfgang Fellner bereits im HORIZONT angekündigt, nun ist es da: oe24.at, das Online-Portal der Boulevardzeitung, ist diese Woche mit seinem Bezahlmodell oe24plus gestartet. Um 90 cent im ersten Testmonat und 2,9 Euro danach kann man künftig ausgewählte Artikel des Portals lesen. 
Es wäre freilich kein Fellner-Portal, gäbe es nicht auch Lockangebote. "Wir wollen wie seinderzeit bei News mit dem Angebot groß aufschlagen", sagte Fellner vor dem Start im HORIZONT-Gespräch. Gratis-Autobahn-Vignette, so kündigte er damals bereits an, werde es allerdings keine werden. Wer ein 24-Monat-Abo um 9,9 Euro abschließt, bekommt vielmehr ein Samsung-Handy gratis dazu.

60.000 Abos angepeilt

Durch das günstige Angebot wolle man vor allem "über Masse" Online-Umsatz machen, so Fellner: "Ich denke, dass wir im ersten Jahr 60.000 Abonnenten erreichen werden und so knapp eine Million Euro netto an zusätzlichem Umsatz erzielen können. Das wird unseren Gesamtumsatz nicht ­sprengen, aber zehn Prozent Bezahlanteil am Umsatz des Onlineportals ist für uns zum Start sehr in Ordnung."

Wer nicht bezahlen will, kann künftig nur eine Kurzversion der Artikel lesen. Für auführlichere Fassungen muss man künftig in die Tasche greifen. "Die Geschichte von Richard Lugner im Spital erhalten sie weiterhin kostenlos, aber das Exklusivinterview mit ihm erhält der Leser bei oe24 Plus", so Fellner.

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