Ostermayer zur Zukunft der "Wiener Zeitung"
 

Ostermayer zur Zukunft der "Wiener Zeitung"

Medienstaatssekretär Josef Ostermayer spricht im aktuellen "Profil" über Medienpolitik und die eher trüben Aussichten der "Wiener Zeitung".

Die EU prüft gerade die Pflichtveröffentlichung von Unternehmensnachrichten, von der die "Wiener Zeitung" lebt. Medienstaatssekretär Josef Ostermayer meint im Nachrichtenmagazin "Profil" dazu: "Im Moment ist die Frage, ob es Übergangsregelungen geben soll oder ob nur Teile der Pflichtveröffentlichungen wegfallen. Wenn das kommt, wird man bei der "Wiener Zeitung" Veränderungen vornehmen müssen, weil dann drei Viertel der Einnahmen weg sind". Dann stelle sich laut Ostermayer die Frage, ob die "Wiener Zeitung" künftig auf einen wöchentlichen Erscheinungsrhythmus umgestellt werden könnte: "Ich rechne zumindest mit einer teilweisen Abschaffung. Und je nachdem muss man die Entscheidung treffen, ob man die "Wiener Zeitung" als Tageszeitung weiterführen kann, ob man den Umfang reduzieren muss oder eine Wochenzeitung daraus macht". 
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