ORF verlängerte RSO-Dirigentschaft
 

ORF verlängerte RSO-Dirigentschaft

Cornelius Meister bis 2016 bestätigt

"Geiselliste" hin oder her - der Vertrag von Cornelius Meister als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Radiosymphonie Orchesters (RSO) ist um zwei Jahre verlängert worden. Das gab der ORF am Mittwoch in einer Aussendung bekannt. Am Dienstag hatte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz noch für Aufregung gesorgt, als er in einer öffentlichen Sitzung des Publikumsrates ironisch von einer "Geiselliste" im Zusammenhang mit möglichen Einsparungen beim Auslaufen der Gebührenrefundierung gesprochen hatte. Als Kandidat für solche Einsparungen gilt  auch das RSO, dessen Fortbestand eine der Bedingungen für die Gebührenrefundierung ist. Insgesamt erhält der ORF im Zeitraum 2010 bis 2013 160 Millionen Euro und bemüht sich um eine Verlängerung der Regelung.

"Die Vertragsverlängerung ist ein Baustein mehr für eine sichere Zukunft des Orchesters", hieß es in der Aussendung am Mittwoch. "Unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister hat das RSO in den vergangenen Jahren einen künstlerisch eigenständigen und sehr erfolgreichen Weg beschritten", so Wrabetz. "Es freut mich, dass wir mit der Verlängerung des Vertrags mit Cornelius Meister die Grundlage für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte unseres Orchesters geschaffen haben, das für den ORF von großer Bedeutung ist!"

Der 1980 in Hannover geborene Cornelius Meister ist seit September 2010 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien.
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