ORF und Premiere wegen Fußball vor Gericht
 

ORF und Premiere wegen Fußball vor Gericht

Das Oberlandesgericht Wien fällt im Streit um die Fußballkurzberichterstattung ein Urteil.

"In einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Wien vom 29. Dezember 2004 wird dem ORF in der Frage der Kurzberichterstattung zur Fußball-Bundesliga vollinhaltlich Recht gegeben", teilt der ORF per Aussedung mit. Demnach muss der ORF Inserts, die zwischen den Kurzberichten der einzelnen Spiele eingeblendet werden, nicht in die zulässige Gesamtzeit von 90 Sekunden einrechnen. Dem ORF ist es auch gestattet, sich außerhalb der für die Kurzberichterstattung vorgesehenen 90 Sekunden in Form von Kommentaren, Interviews und Hintergrundberichten mit den Spielen der aktuellen Bundesliga-Runde zu befassen.



Weiters hat das OLG Wien eindeutig klargestellt, dass es sich bei „Sport am Sonntag“ nicht um eine „Unterhaltungssendung über Fußball“, sondern um ein „Sportmagazin“ handelt und die ORF-Kurzberichterstattung in dieser Sendung daher zulässig ist, betont der ORF.

(as)


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