ORF-Umbau: Stiftungsräte über mögliche Verzög...
 

ORF-Umbau: Stiftungsräte über mögliche Verzögerung informiert

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Mögliche Konsequenzen auch im Hinblick auf die Kosten soll der ORF anhand verschiedenen Szenarien berechnen und dem Stiftungsrat im März detailliert berichten.
Mögliche Konsequenzen auch im Hinblick auf die Kosten soll der ORF anhand verschiedenen Szenarien berechnen und dem Stiftungsrat im März detailliert berichten.

Wegen Anrainer-Beschwerden und Widerständen im Bezirk könnte sich der Umbau des ORF-Zentrums verzögern - weitere Kosten könnten dadurch verursacht werden.

Der Umbau des ORF-Zentrums am Wiener Küniglberg könnte sich verzögern, darüber wurde am Montag, 07. November, der Finanzausschuss des Stiftungsrats informiert, wie die APA berichtet.

Die Anrainer-Proteste bzw. -Forderungen sollen ein Mitgrund dafür sein. Mögliche Konsequenzen, auch im Hinblick auf die Kosten, soll der ORF anhand verschiedenen Szenarien berechnen und dem Stiftungsrat im März detailliert berichten, wie  die APA nach der Sitzung erfuhr.

Mehrere Bürgerinitiativen

Zuletzt hatten gleich mehrere Bürgerinitiativenfür Aufmerksamkeit gesorgt, die negative Folgen der Zusammenlegung aller ORF-Standorte im Mutterhaus am Küniglberg befürchten. Laut APA gibt es Bedenken, dass die Parkplätze knapp werden könnten sowie Argumente gegen eine Erhöhung der Bus-Frequenzen. Derzeit läuft noch ein  Flächenwidmungsverfahren.

Im ORF wappnet man sich laut APA für die erste Verzögerung: "Wir sind davon ausgegangen, dass die Flächenwidmung bis Ende des Jahres im Gemeinderat beschlossen wird", sagte Projektleiter Pius Strobl im APA-Gespräch. "Jetzt zeichnet sich aber ab, dass der Fahrplan möglicherweise nicht hält."

Denn: Das Bauverfahren kann erst eingereicht werden, wenn die Flächenwidmung durch ist. Dies war für Sommer 2017 geplant. Nach diesem Fahrplan wäre ein Baustart für 2018 vorgesehen. Kommen nun Einsprüche mit aufschiebender Wirkung ins Spiel und geht das Verfahren durch Instanzen, dann dürfte mit einer Verzögerung von bis zu einem Jahr zu rechnen sein.

Das würde sich auch auf die auswirken, wie  Strobl gegenüber der APA einräumt . Jedoch „könnte sich der Gesamtkostenrahmen von 303 Millionen Euro immer noch ausgehen", versichert er.  Im Dezember soll es dazu einen Zwischenbericht für die Stiftungsräte geben, im März einen zweiten detaillierten.

Aus Stiftungskreisen hieß es zur APA, dass die Mitglieder des Finanzausschusses indes klar zum Ausdruck gebracht hätten, dass trotz der "Hindernisse" sowohl Zeitplan als auch Budget eingehalten werden müssten.

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