ORF tritt an zur Leistungsschau
 

ORF tritt an zur Leistungsschau

250 Seiten starker ORF-interner Bericht „Public Value Bericht 07 / 08“ soll über den Wert und den Nutzen des Senders aufklären.

Auf knapp 250 Seiten hat der ORF dokumentiert, in welchem Umfang und in welcher Qualität er den öffentlich-rechtlichen Auftrag erfüllt, beziehungsweise welchen Wert und Nutzen seine Programme ergeben. Dieser „Public Value Bericht 07 / 08“sei ein „wichtiges Dokument, das uns in der aktuellen Diskussion umden ORF und seine Finanzlage helfenwird“, so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bei der Präsentation.







Unter dem Titel „Wert über Gebühr“liefert der ORF hier eine Bestandsaufnahmedes öffentlich-rechtlichen Selbstverständnisses und eine beispielhafte Leistungsschau. Der Berichtunter gliedert die Aktivitäten des ORF in fünf verschiedene Wertdimensionen. Unter dem Stichwort „Individueller Wert“ werden jene Leistungen aufgelistet, die „jedem Einzelnen nutzen“, so Wrabetz. Das sind unter anderen Information, Unterhaltung,und Kinderprogramme. Unter „Gesellschaftswert“ verstehtder Sender jene Angebote, die Menschen in ihrer Lebensart verbinden. Weiters gibt es die Kapitel „Österreichwert“und „Internationaler Wert“, wobei die Programme mit Österreich-, EU- und globalen Inhalten aufgelistet werden. Die „fünfte Dimensionist der Unternehmenswert“, so Wrabetz. Dies bedeutet, dass derORF seine „Qualität halten und entwickeln sowie seine Effizienz sicherstellen“muss.







Der hausintern entstandene Bericht liefert nicht nur zahlreiche Beispiele aus der Programmproduktion sondern auch 80 Beiträge von ORF-Mitarbeitern, die einen Einblick in ihren Arbeitsalltag geben. Hinter diesem ersten Public Value Bericht steht laut Generaldirektorder der „Versuch, zu zeigen, dasswir Werte schaffen“. „Wir produzieren public value, das unterscheidet uns von jenen Sendern, die shareholder value machen.“







(Quelle: APA)
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