ORF stellt Reportageformat "Mein Leben" ein
 

ORF stellt Reportageformat "Mein Leben" ein

ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner beklagt erstes Opfer der weggefallenen Gebührenrefundierung

Der ORF stellt das Reportageformat "Mein Leben" mit Mari Lang ein. Wie der „Kurier“ am Mittwoch berichtet, erwartet die Moderatorin ihr erstes Kind. Ersatz für das von den Medien als öffentlich-rechtliches Vorzeigeprodukt gefeierte Format ist nicht geplant. ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner macht das Ende der Gebührenrefundierung für diese Entscheidung verantwortlich.

Kaufserien statt Eigenproduktionen

„Der Wegfall der Gebührenrefundierung zwingt uns dazu, späte Sendeplätze mit günstigerem Kaufprogramm zu bespielen und das Geld auf Eigenproduktionen in den Kernzonen zu konzentrieren", sagte sie dem „Kurier“. "Mein Leben" war Teil des unter Zechner neu aufgestellten Mittwoch-Abend. Lang selbst war für die Fernsehdirektorin die „große Zukunftshoffnung“ des Senders. Nun geht der Eigenproduktionsmittwoch von ORF eins in die Sommerpause, bereits ab heute, Mittwoch, sind dort nach dem „Letzten Bullen" amerikanische Kaufserien zu sehen. Im Herbst sollen die Formate "Undercover Boss" und "Die härtesten Jobs Österreichs" zurückkehren.

(apa)

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