ORF: Sondersitzung des Stiftungsrat-Finanzaus...
 

ORF: Sondersitzung des Stiftungsrat-Finanzausschusses

ORF / Thomas Ramstorfer
Der neue ORF-Gremiensaal
Der neue ORF-Gremiensaal

Am Montag setzte sich der Ausschuss mit dem ORF-Umbau auseinander - Budget und Zeitplan sollen demnach halten.

Ungeachtet der jüngsten Turbulenzen rund um den ORF ging es im Finanzausschuss des ORF-Stiftungsrates ruhig zu: In einer Sondersitzung am Montag, in der es um den ORF-Umbau ging, hieß es zum 303-Millionen-Euro-Projekt für Sanierung und Neubau auf dem Küniglberg, man werde sowohl das Budget als auch den Zeitplan mit der Fertigstellung 2020 einhalten, berichtet der Standard. Auch Ö1 und FM4 könne man ohne neue Flächenwidmung unterbringen.

Dabei ging es um den "Plan B" von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, der der bisher verweigerten Zustimmung der Stadt Wien für eine neue Flächenwidmung Rechnung tragen sollte. 

Nach langer Entscheidungsfindung hatte der Stiftungsrat im März 2014 die Zusammenführung der ORF-Einheiten am Küniglberg und dessen Sanierung abgesegnet. Als Budget wurden 303 Millionen Euro festgelegt. 2015 startete der Verkaufsprozess für das Funkhaus. Den Zuschlag erhielt 2016 der Baukonzern Rhomberg, im Sommer 2017 wurde eine modulare Kaufabwicklung vereinbart. Im März 2017 wurde bekannt, dass sich der Rechnungshof mit den Umbauplänen beschäftigt. Ein Bericht über die Prüfung liegt bislang noch nicht vor.

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