ORF-Solo bei Fernsehpreis der Erwachsenenbild...
 

ORF-Solo bei Fernsehpreis der Erwachsenenbildung

Thomas Jantzen
Für Okto TV blieb es bei einer Nominierung in der Kategorie Sendereihe.
Für Okto TV blieb es bei einer Nominierung in der Kategorie Sendereihe.

Wie auch schon im letzten Jahr haben sich beim in der Wiener Urania verliehenen Fernsehpreis der Erwachsenenbildung nominierte ORF-Produktionen durchgesetzt. Generaldirektor Alexander Wrabetz sieht das als Beleg für das öffentlich-rechtliche Gewicht des Senders.

Schon die Nominierungen zum Preis, der explizit die besten TV-Leistungen aus dem Feld der öffentlich-rechtlichen Inhalte auszeichnen soll, waren naturgemäß vom ORF dominiert: Unter den Dokumentationen kamen alle elf nominierten Produktionen aus dem ORF, ebenso beide nominierten Fernsehfilme. Unter den Sendereihen schaffte es allerdings Okto TV neben vier Nominierungen für den ORF. Am Ende blieb der ORF allerdings mit einem Preis für das "Weltjournal" auch in dieser Kategorie siegreich. Den Preis nahm stellvertretend für die Redaktion Christa Hofmann für die Leitung der Reihe entgegen.

Als beste Dokumentation wählte die Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Print-Medien, der Konferenz der Erwachsenenbildung (KEBÖ) und einem Vertreter der Wissenschaft Robert Pöcksteiners „Momentaufnahmen. Die Kinder von Zaatari“. In der Kategorie "bester Film" wurden Urs Egger für die Regie, Thomas Reider für das Drehbuch und Klaus Lintschinger für die Redaktion von „Das Wunder von Wörgl“ ausgezeichnet. Die Jury hatte aus 18 nominierten Produktionen zu wählen, die wiederum aus 76 eingereichten Sendungen ausgewählt wurden.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz freute sich über die Ehrung für "Qualität und Mehrwert öffentlich-rechtlicher Produktionen des ORF". Pöcksteiner etwa habe nicht nur einen bewegenden Dokumentarfilm geschaffen, sondern damit auch einen wertvollen Beitrag zur Diskussion um die Lage von Flüchtlingen geleistet. Das "Wunder von Wörgl" sei mit seinem Themenkreis von Arbeitslosigkeit und wirtschaftlichem Druck ebenfalls gesellschaftlich relevant und aktuell - und zudem mit bis zu 672.000 Zuseher/innen ein Publikumserfolg gewesen. Auch das "Weltjournal" biete jede Woche Orientierung in Form von hochqualitativen Reportagen. Wrabetz gratulierte zudem Istanbul-Korrespondent Jörg Winter als Empfänger des diesjährigen Axel-Corti-Ehrenpreises sowie auch der zweiten Preisträgerin, die vor ihrer Karriere als freischaffende Filmemacherin für den ORF sowohl im Hörfunk als auch TV arbeitete.

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