ORF setzt Sparkurs auch 2005 fort
 

ORF setzt Sparkurs auch 2005 fort

ORF-Stiftungsrat genehmigt Finanzplan für 2005.

Der ORF will auch 2005 seinen "Sparkurses zu Gunsten der Programme" fortsetzen. Der Stiftungsrat hat in seiner heutigen (7. Dezember 2004) Sitzung den von Generaldirektorin Dr. Monika Lindner und dem Kaufmännischen Direktor Dr. Alexander Wrabetz vorgelegten Finanzplan 2005 einstimmig genehmigt. Dieser sieht Erträge in der Höhe von 769,4 Millionen Euro sowie Aufwendungen in der Höhe von 769,3 Millionen Euro und somit ein ausgeglichenes Ergebnis vor.



Der Finanzplan sieht bei den Erträgen aus Programmentgelten eine Steigerung von 423,0 Millionen auf 427,5 Millionen Euro vor. Während der ORF bei den Werbeeinnahmen wegen der mit Jahresbeginn 2005 in Kraft tretenden Preissenkung mit einem Umsatzrückgang von 304,2 Millionen Euro im Finanzplan 2004 auf 292,1 Millionen Euro für 2005 rechnet.



Die größten Herausforderungen für den ORF im Jahr 2005 sind die gedämpfte Wirtschaftslage und die sich weiter verschärfende Konkurrenzsituation, heißt es seitens des öffentlich-rechtlichen Senders. Mit dem Finanzplan 2005 wird der strikte Sparkurs weitergeführt. Doch soll unter diesem Sparkurs das Programm nicht leiden, als wirtschaftlich gesundes Unternehmen will der ORF seinem Publikum auch im kommenden Jahr attraktive Programme in all seinen Medien anbieten.

(as)

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