ORF schließt 2017 deutlich positiv ab
 
APA

Der Finanzausschuss des Stiftungsrats diskutiert heute den vorläufigen Jahresabschluss. Das Ergebnis vor Steuern soll bei 3,9 Millionen Euro liegen, jenes des Gesamtkonzerns bei 9,5 Mio. Euro.

Dauer-Sparprogramm und deutlich über Plan liegende Werbeeinnahmen haben beim ORF 2017 für ein deutlich positives Ergebnis gesorgt. Das berichtet die APA. So lag das Ergebnis vor Steuern (EBT) bei 3,9 Millionen Euro, jenes des Gesamtkonzerns bei 9,5 Mio. Euro. Der Finanzausschuss des ORF-Stiftungsrates diskutiert heute den vorläufigen Jahresabschluss. Der Beschluss durch den Stiftungsrat nach Prüfung durch die Prüfungskommission erfolgt üblicherweise im Juni.

Insgesamt erzielte der ORF nach APA-Informationen im Vorjahr Umsatzerlöse in der Höhe von rund 993,6 Millionen Euro. 624,8 Millionen Euro kamen aus Gebühren, die Werbeeinnahmen machten 232,6 Millionen Euro aus. 136,3 Mio. Euro firmieren unter dem Posten "sonstige Umsatzerlöse". Das Ergebnis 2017 sei auch operativ, also ohne Sondereffekte, positiv.

Im Jahr 2016 hatte der ORF mit einem EBT von minus 30 Millionen Euro negativ bilanziert. Grund war damals, dass die geplanten Einnahmen aus dem Funkhaus-Verkauf nicht zustande kamen. Die ursprüngliche Finanzierungslücke im Budget für 2017 - erst 70 Millionen Euro, dann 42 Millionen Euro - wurde laut den vorliegenden Zahlen gänzlich geschlossen. Die Erhöhung der Programmentgelte, die im Frühling 2017 in Kraft trat, habe da nur zu einem Drittel beigetragen, der Rest sei durch Einsparungen und zusätzliche Einnahmen erfolgt.

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