ORF: Regeln für Print-Buchungen
 

ORF: Regeln für Print-Buchungen

Die ORF-Enterprise legt die Rahmenbedingungen für die Spot-Buchung von Printmedien im ORF-Programm 2002 vor.

Das neu ORF-Gesetzes sieht vor, dass Werbung für Printmedien im Fernsehen ab dem 1. Jänner 2002 auf insgesamt zwei Minuten pro Woche eingeschränkt wird. In dieses Limit sind auch noch Sendungspatronanzen von Printmedien einzubeziehen. Die ORF-Enterprise präsentiert daher die Regken für Spots, die Printmedien im Jahr 2002 buchen wollen. Die Spotlänge wird mit maximal zehn Sekunden festgelegt. Der Sekundenpreis ist einheitlich für alle Monate und Werbeblöcke und beträgt 418.- Euro beziehungsweise 5.752,- Schilling. Durchgeschaltete Werbeblöcke haben den doppelten Sekundenpreis.



Nachdem die Bestimmungen des neuen ORF-Gesetzes für Werbung von Printmedien nur das Fernsehen betreffen, werden im Radio keine Veränderungen vorgenommen.



News-Herausgeber Wolfgang Fellner hatte im Horizont.at-Gespräch bereits angekündigt, wegen des neuen ORF-Gesetzes den Verfassungsgerichtshof anrufen zu wollen, falls die Medien des News-Verlages von der ORF-Enterprise Absagen für Buchungen bekommen sollten.

(as)

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