ORF: Prozedere für Channel-Struktur gestartet
 

ORF: Prozedere für Channel-Struktur gestartet

David Bohmann
Generaldirektor Alexander Wrabetz hat Anfang dieser Woche das Prozedere für die neue Channel-Struktur des ORF gestartet.
Generaldirektor Alexander Wrabetz hat Anfang dieser Woche das Prozedere für die neue Channel-Struktur des ORF gestartet.

Eine entsprechende Organisationsanweisung ist an Redakteursrat, Betriebsrat sowie an die Mitglieder der Geschäftsführung gegangen.

Ursprünglich wollte ORF-Generaldirektor die Channel Manager bereits im April 2017 ausschreiben, seither wurde dieses Vorhaben mehrmals vertragt. Nun scheint es aber große Schritte vorwärts zu gehen. Wie der Kurier berichtet, habe Wrabetz Anfang dieser Woche das Prozedere für die neue Channel-Struktur des ORF gestartet. Konkret sei dem Bericht zufolge ein Entwurf für eine entsprechende Organisationsanweisung an Redakteursrat, Betriebsrat sowie an die Mitglieder der Geschäftsführung gegangen. Inhaltlich soll es darin laut Kurier heißen, dass die Channel-Manager über das jeweilige Budget verfügen, weiter in der Programmdirektion angesiedelt, fachlich und disziplinär aber der Generaldirektion unterstellt sind.

Im Anschluss an eine Prüfung soll es zu einer Ausschreibung der Channel Manager für ORF eins und ORF 2 und einem Kandidaten-Hearing kommen. Hält das geplante Timing, könnten diese noch vor Ostern bestellt werden - rund um diesen Zeitraum plant die neue türkis-blaue Regierung auch die Abhaltung ihrer ORF-Medienenquete.

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