ORF präsentiert TV Thek
 

ORF präsentiert TV Thek

Am Online Day am 2. Tag der Medienmesse präsentiert der ORF seine TV Thek, die nach der Prüfung durch die EU online gehen soll.

Weltpremiere des on-Demand-Angebotes des ORF! Online-Direktor Thomas Prantner und Projektleiter Hubert Nowak stellten den Fachbesuchern der Medienmesse ihr neuestes Projekt vor: Die ORF TV Thek. Laut Prantner wird seit zwei Jahren an der Plattform gearbeitet, die den ORF von einem Unternehmen der alten Schule in das "moderne Zeitalter" hinüberretten soll. Bereits seit 2007 wurden mit der Modernisierung der Online-Strategie die Weichen für die TV Thek geschaffen, nun muss nur noch die Prüfung durch die EU abgewartet werden, ehe der ORF mit den on-Demand-Angebot online gehen kann. 70 Sendungen, also rund ein Drittel der ORF-Sendungen, werden auf der Plattform bis sieben Tage nach der Erstausstrahlung zu finden sein. Hier schließt sich der ORF dem üblichen "7-Day-Catch-Up" an. Ausnahmen sind jene Produktionen, auf die der ORF die kompletten Online-Nutzungsrechte besitzt. Solche Formate werden auch länger auf der Seite abrufbar sein. Umgekehrt werden Sendungen, auf die der ORF nicht die ganzen Online-Rechte besitzt, nur teilweise mit einem Hinweis auf die eingeschränkten Rechte auf der Plattform veröffentlicht. Neben den Videos selbst, wird es in der TV Thek auch Videos in Gebärdensprache und zusätzlich Transkripte, die die APA bereit stellt, publiziert. Gibt es zusätzliches Material, wie beispielsweise Langfassungen von TV-Beiträgen, werden auch diese über den Weg der on-Demand-Plattform veröffentlicht. Das Einbinden von Videos aus der TV Thek in andere Seiten, wie beispielsweise Facebook, ist nicht geplant.





Redaktionell ist laut Nowak ein Team von fünf bis sechs Mitarbeitern mit dem Befüllen der Seite beschäftigt, unterstützt werden diese von den jeweiligen Fachredaktionen, aus denen die Beiträge ja kommen. Die Plattform wurde vom ORF gemeinsam mit der Berliner Agentur Exozet entwickelt, gehostet wird das Projekt von der APA.
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