ORF plant Kürzung von "Heimat, fremde Heimat"
 

ORF plant Kürzung von "Heimat, fremde Heimat"

Im ORF gibt es Überlegungen, das Sonntags-Magazin "Heimat, fremde Heimat" in ein monatliches Format umzuwandeln.

Das Magazin, das sich an Menschen mit Migrationshintergrund richtet, bleibe "in jedem Fall erhalten, in welcher Form und Häufigkeit ist noch nicht klar", so ORF-Kommunikationschef Pius Strobl. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, die Überlegungen gehen "in alle Richtungen". Beim Österreichischen Volksgruppenzentrum stößt dies auf "schärfsten Protest".







Marjan Pipp, Präsident des Österreichischen Volksgruppenzentrums, meint: "Erst kürzlich ist der ORF auf Druck des Europarates und erfolgreicher Publikumsbeschwerden angehalten worden mehr muttersprachliche Sendungen auszustrahlen. Wir werden eine Kürzung von 'Heimat fremde Heimat' deshalb nicht hinnehmen".







Laut Strobl könnte statt des Sonntags-Magazins ein anderes Format kommen, das sich an die Zielgruppe der Migranten richtet. In einer Studie erhebe der ORF derzeit, "welche Angebote wir setzen müssen, um Menschen mit Migrationshintergrund besser zu erreichen". Erst vor wenigen Wochen hat der ORF Überlegungen bestätigt, die "Wochenschau", die zeitgleich in Gebärdensprache übersetzt wird, abzuschaffen.







(Quelle: APA)
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