ORF: Neues Programmschema intern vorgestellt
 

ORF: Neues Programmschema intern vorgestellt

Der zukünftige ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz verlautbart erste Programmänderungen zwischen 17 und 20.15 Uhr.

Vor ORF-Mitarbeitern präsentierte der künftige ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz heute ersten Pläne für das ORF-Programm zwischen 17 und 20.15. Auf ORF1 werde es eine tägliche, österreichische Sitcom mit dem Titel "Mitten im Achten" geben. Unklar ist, ob die Show als Gegenstück zur "ZiB 1" programmiert und deren Durchschaltung auf beiden Kanälen aufgegeben wird. In der "ZiB1" sollen die eigenen Präsentatoren für die Kulturmeldungen verschwinden.

In ORF1 wird es eine kurze Nachrichten- sowie eine Society-Sendung für jüngere Zielgruppen geben. Zusätzlich wird auf ORF1 ein Themenabend zu sehen sein.



Auf ORF2 hingegen soll ein tägliches "Österreich heute " als Ergänzung zu "Bundesland heute" gesendet werden. " Willkommen Österreich" wird in seiner jetztigen Form verschwinden, ebenso wie die "ZIB3" in ihrer jetzigen Form, die von einer Spät-Nachrichtensendung ersetzt werden soll. Ein vom ORF produziertes Infotainment-Format - ähnlich den Sendungen " Explosiv" (RTL) und "Blitz" (Sat.1) ist ebenfalls in Planung.



Unter dem Arbeitstitel "Club 2 1/2" soll ein Talk-Format für Österreich entwickelt werden. Eine sonntägliche Talk-Sendung wird es weiterhin um 22 Uhr geben.

Strukturell soll es in der bisherigen Info-Direktion Veränderungen geben. Dazu sollen die ORF-Info-Magazine aus der von Chefredakteur Werner Mück geleiteten Abteilung ausgelagert und zu einer neuen Einheit zusammengefasst werden. Neben "Report", "Thema", "Eco" und "Weltjournal" rutschen auch der "Volksanwalt" und eine neue Bürgersendung in diese Gruppe. Die Sendung "Volksanwalt" soll inhaltlich aufgewertet werden. Im ORF2-Hauptabend wird es wahrscheinlich jeweils mittwochs eine Bürgersendung geben, als Titelvorstellungen wurden "Stadtgespräche" oder "Bürgerforum" genannt.

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