ORF muss Linzer Radiofrequenzen abgeben
 

ORF muss Linzer Radiofrequenzen abgeben

Der ORF verzichtet nach KommAustria-Entscheid und BKS-Bestätigung, den Verfassungs- oder den Verwaltungsgerichtshof einzuschalten.

Erstmals muss der ORF vier Radiofrequenzen abgeben. So hatte die Medienbehörde KommAustria im Frühsommer entscheiden. Der ORF berief dagegen, doch der Bundeskommunikationssenat ließ ihn abblitzen.

Der ORF versorgt Linz vom Lichtenberg und vom Freinberg mit seinen Radioprogrammen. Laut KommAustria entspricht das "100 Prozent Doppelversorgung". Der Bundeskommunikationssenat als zweite Instanz schloss sich dem KommAustria-Standpunkt an. Nun muss die KommAustria die vier Linzer Frequenzen - 91,8 MHz (derzeit Ö1), 95,8 MHz (Radio Oberösterreich), 99,4 MHz (Ö3) und 102,0 MHz (FM4) - laut Gesetz "unverzüglich" ausschreiben. Der ORF verzichtet, den Verfassungs- oder den Verwaltungsgerichtshof einzuschalten, wie Alexander Wrabetz, der kaufmännsicher Direktor des ORF auf Standard-Anfrage erklärt: "Wir werden keine Beschwerde einlegen, weil wir das nicht für sinnvoll erachten. Das Urteil ist gut begründet."

(max)

stats