ORF: Monika Lindners Konzept
 

ORF: Monika Lindners Konzept

Dr. Monika Lindner, Intendantin im ORF-Landesstudio Niederösterreich, tritt zur Generaldirektorswahl mit einem zwölfseitigen Konzept an.

Dr. Monika Lindner hat laut "Der Standard" vom 20. Dezember 2001 ein zwölfseitiges (inklusive vage "marktkonformen" Gehaltsvorstellungen) Konzept zu ihrer Bewerbung um den Job des ORF-Generaldirektors abgegeben. Hier die laut "Standard" wichtigsten Punkte aus dem Konzept Lindners, die im Vorfeld als Favoritin für diese Spitzenposition gehandelt wird.



* "Die große Tradition des österreichischen Fensehspiels" soll "wieder aufleben".



* "Auf Grund erheblicher Kosten von Eigenproduktionen muss Suche nach Koproduktionspartnern intensiviert werden."



* "ORF-intern müssen wir wieder in zunehmendem Maße Produktionsstätte werden. Fernsehstudios dafür sind vorhanden, auch technisches Personal."



* "Teure Kulturproduktionen sind nicht in zeitlichen Randzonen auszustrahlen."



* "Schwerpunkt auf Familienprogramm", "einwandfreie" und "breite Unterhaltung" im Hauptabend "in Kontrast zu einem Programm mit kleinerer Zielgruppe"/"anspruchsvollem Programm" auf dem anderen Kanal.



* Keine "allzu extreme Wettbewerbsprogrammierung zweier breit angelegter Programme".



* "Fixer und vor allem erweiterter Platz" für Programm aus Landesstudios.



* "Einsparpotenziale" in Verwaltung und Produktion, "Überprüfung der Strukturen" mit Hauptabteilungen.



* "Eigenproduzierte Programme weitere Einnahmequelle."



* Freie ORF-Mitarbeiter rechtlich absichern - ein alter Betriebsratswunsch.



* Geschäftsführung mit sechs statt fünf Positionen: Neuer "Geschäftsbereich Online" soll aber "nicht sofort besetzt" werden.

(as)

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