ORF-Lindner: "Sparen, sparen, sparen"
 

ORF-Lindner: "Sparen, sparen, sparen"

Im Rahmen eines Branchengesprächs gab ORF-Generaldrektorin Monika Lindner die Zukunftslosung für ihr Unternehmen aus: "Sparen, sparen, sparen".

"Es wäre schön, wenn sie 2003 käme", meint ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner zu einer Gebührenerhöhung im Jahr 2003. Lindner war im Rahmen des HighTalk der Mediaagentur Panmedia Western zu einem Diskussionsabend, geleitet von Christian Ortner, geladen. Lindner bestätigte, dass das Finanzloch des ORF 2002 rund 60 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresumsatz ausmachen werde und meinte zum Zukunftskurs des Unternehmens: "Sparen, sparen, sparen."



Erste Reformen im Programm werden ab Herbst dieses Jahres zu sehen sein, mit neuen Programmelmenten wie einer Vorabendserie und einem Magazin für Themen, die die Jugend bewegen, will der ORF vor allem junge Seher halten beziehungsweise wieder gewinnen.



"Natürlich sind sie eine Katastrophe, aber die Preis herunter zu setzen, können wir uns nicht leisten", formuliert Lindner auf die Frage nach den hohen Tausender-Kontaktpreisen für Werbung im ORF-Fernsehen.



"Beim Geld haben uns einfach Welten getrennt", meint die ORF-Chefin zu den gescheiterten Verhandlungen zwischen ORF und ATV über die Nutzung von ORF-Sendern durch die künftige terrestrische Konkurrenz. Entsprechende Umbauarbeiten an den rund 1.000 Sendern würde den ORF rund sieben Millionen Schilling kosten.

(as)

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