ORF: Lindner präsentiert Programmreform
 

ORF: Lindner präsentiert Programmreform

ORF-Generalin Dr. Monika Lindner verpasst dem ORF "die umfassendste Programmreform seit 1995".

Heute (8. Oktober 2002) hat die ORF-Führungscrew die Katze – sofern sie nicht ohnedies schon entschlüpft war - ganz aus dem Sack gelassen: Ab dem 14. Oktober 2002 wird sich der ORF mit der "umfassendsten Programmreform seit 1995", so ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner, präsentieren. Neben bereits durchgesickerten oder offiziell lancierten Innovationen wie "Starmania" (Start am 4. November) , dem Chronikmagazin "25 das Magazin" oder den "Newsflashes" auf ORF1 schickt der ORF eine ganze Reihe neuer Sendeleisten und Formate on Air.



Die "Donnerstag Nacht" soll mit der Nostalgie-Show "Wickie, Slime und Paiper XL" sowie der "Sendung ohne Namen" und "max 25" zur Experimentierbühne werden. Bei letzterer können die Zuseher mit einem Maximalalter von 25 Jahren selbst Programm machen, für die "Sendung ohne Namen" eben diesen Namen finden. Neu sind auch "Emotion – Das Gefühlsquiz" und die Comedy-Show "Echt Fett", der "Forscher-Express" und der für 2003 geplante "Late Night Talk" Freitagnacht.



Totalüberholung auch für die ORF-Informationsschiene: Die "Zeit im Bild 1" präsentiert künftig nur mehr ein Ancorman oder eine Ancorwoman. Zur Magazinfamilie gesellt sich das Auslandsmagazin "Weltjournal", "€co" löst "Euro Austria" ab und "Modern Times" bekommt mit "Modern Times Gesundheit" eine Schwester. Die sonntägliche Diskussionsrunde - 22.00 Uhr auf ORF 2 – heißt künftig "offen gesagt".



Weiters geplant: "rasant", eine "interaktive Sportshow" und das "Intelligenzformat "ÖQ".

(as)

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