ORF-Journalist: Peter Fritz ist erster Hugo-P...
 
ORF / Hans Leitner
Fritz erhält als erster den neu geschaffenen Journalismus-Preis im Gedenken an den vor zwei Jahren verstorbenen "Welterklärer" Hugo Portisch.
Fritz erhält als erster den neu geschaffenen Journalismus-Preis im Gedenken an den vor zwei Jahren verstorbenen "Welterklärer" Hugo Portisch.

In der Subkategorie Zeitgeschichte/Dokumentation wurde Tatjana Mischke ausgezeichnet, der Nachwuchspreis geht an Benjamin Hindrichs. Die Dotierung des Preises von ORF, 'Kurier' und Medienakademie betrug insgesamt 60.000 Euro.

ORF-Journalist Peter Fritz hat sich den zum ersten Mal vergebenen Hugo-Portisch-Preis gesichert. "Unaufgeregt, sachkundig und mit professionell gebotener Distanz lebt Peter Fritz konstruktiven, uneitlen Journalismus", würdigte ihn die Jury der von ORF, "Kurier" und der Österreichischen Medienakademie vergebenen Auszeichnung. Weitere Prämierte des insgesamt mit 60.000 Euro dotierten Preises sind ARD-Journalistin Tatjana Mischke und der freie Journalist Benjamin Hindrichs.

"Peter Fritz hat im besten Sinne des Werks von Hugo Portisch den Österreicherinnen und Österreichern über Jahrzehnte mit seinen Berichten und Analysen das Weltgeschehen erschlossen - vom Fall der 'Mauer' über die Kriegsdramen am Golf bis zu den Terroranschlägen von 9/11 in den USA - und weit darüber hinaus bis ins Heute", hieß es in einer Aussendung über den 1961 in Villach geborenen Journalisten, der bereits in vielen Ländern als Korrespondent tätig war und derzeit aus Wien das Weltgeschehen analysiert oder auch Diskussionssendungen leitet.

Mischke erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Zeitgeschichte/Dokumentation für ihre Reportage "Weizen als Waffe". Diese habe mit Internationalität und einem "genauen Reportage-Blick vor Ort" überzeugt. In der Kategorie Nachwuchs erhielt Hindrichs, der für "Zeit online" und "Krautreporter" schreibt, den Preis. Die Jury überzeugte etwa sein penibel recherchierter Erzählstil.

Verleihung am 27. März

Laut Juryvorsitzender und "Kurier"-Chefredakteurin Martina Salomon sind rund 70 Bewerbungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum eingelangt. Die Auszeichnungen werden in einem Festakt am 27. März im Parlament übergeben. Der Preis erinnert an den 2021 verstorbenen österreichischen Journalisten und Welterklärer Hugo Portisch und wird für herausragende journalistische Arbeiten verliehen.
stats