ORF-Gesetz: Fellner droht mit Klagen
 

ORF-Gesetz: Fellner droht mit Klagen

Wolfgang Fellner will das "absurde ORF-Zensur-Gesetz" nicht nur vor dem Verfassungsgerichtshof bekämpfen.

"Was da derzeit läuft, ist frustrierend und hat mit moderner, demokratischer Medienpolitik nicht mehr viel zu tun", grantelt News-Generalherausgeber Wolfgang Fellner im Horizont-Interview über die Auswirkungen der Werbebeschränkungen für den ORF. Fellner: "Die Regierung hat das ORF-Gesetz leider dazu benützt, um den Medienstandort Österreich massiven Schaden zuzufügen. Der ORF ist ja praktisch zu einer elektronischen Parteizeitung umfunktioniert worden - das wird leider massive Auswirkungen auf das Werbeklima in Österreich haben. Wie sehr sich die Begeisterung, in einer elektronischen Parteizeitung zu werben, sich in Grenzen halten wird, kann man, wann immer man Werbeexperten spricht, erahnen."



Der News-Verlag werde wegen der durch das neue ORF-Gesetz beschränkten Werbemöglichkeiten "selbstverständlich den Verfassungsgerichtshof" anrufen, betont Fellner Und weiter: "Darüber hinaus bereiten wir auch eine Klage gegen die Republik vor."



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(as)

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