ORF-Gebühren: 6,0 statt 7,7 Prozent?
 

ORF-Gebühren: 6,0 statt 7,7 Prozent?

Elisabeth Kessler
Erst am Donnerstag gibt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bekannt, in welcher Höhe nun die Gebührenanpassung beantragt wird.
Erst am Donnerstag gibt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bekannt, in welcher Höhe nun die Gebührenanpassung beantragt wird.

Der neue Antrag auf Gebührenerhöhung soll unbestätigten Gerüchten zufolge bei sechs Prozent liegen.

Der Finanzausschuss des ORF-Stiftungsrats hat am Montag vorerst keine Empfehlung zum Gebührenantrag der Geschäftsführung ausgesprochen, das berichtet die APA. Grund dafür: ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz stellte seinen Antrag auf Gebührenerhöhung um 7,7 Prozent ab Mai 2017 nämlich erst gar nicht, weil er diesen bis zur Sitzung des ORF-Stiftungsrats am Donnerstag überarbeiten wolle. Gleiches gelte für das Budget 2017 sowie für die Finanz- und Stellenvorschau für die kommenden Jahre.

Wrabetz wird sich nun also am Donnerstag mit neuen Anträgen der Debatte der 35 Stiftungsräte stellen müssen. Erst dann wird auch auf dem Tisch liegen, in welcher Höhe nun die Gebührenanpassung beantragt wird. Laut Gerüchten, die HORIZONT vernommen hat, soll der neue Antrag eine Gebührenerhöhung von sechs Prozent beinhalten. Gegenüber der APA sagte Wrabetz, dass er die Wortmeldungen im heutigen Ausschuss "ins Kalkül ziehen, und dann einen Antrag stellen werde, der hoffentlich eine breite Mehrheit findet". Der ORF-Geschäftsführung sei es ein Anliegen, eine Lösung zu finden, die den ORF nicht noch weiter in Diskussion bringe.
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