ORF GD-Wahl: Der Tag zum Nachlesen
 

ORF GD-Wahl: Der Tag zum Nachlesen

Die neuesten Entwicklungen am Küniglberg im HORIZONT-Update.

18:15 Uhr

Das war es mit unserem Live-Ticker. Wir hoffen, wir konnten Sie über den Tag hinweg gut mit Informationen versorgen. Die HORIZONT-Redaktion wünscht einen schönen Abend.

18:05 Uhr

Etliche Branchenvertreter haben sich gegenüber HORIZONT zur Wiederbestellung Wrabetz' geäußert. Einige von ihnen reagierten enttäuscht auf die Wahl des Stiftungsrats, andere begrüßten sie. Hier lesen Sie, wer was sagt.

16:28 Uhr

Das sagt Wrabetz nach seinem Sieg.



16:22 Uhr

So haben die Stiftungsräte gewählt. 



16:20 Uhr

Das offizielle Endergebnis: Wrabetz erhielt 18 Stimmen, Grasl 15. Zwei Stiftungsräte haben sich enthalten.

16:17 Uhr



16:10 Uhr



16:07 Uhr

Richard Grasl hat in einer ersten Stellungnahme Wrabetz gratuliert. Dennoch hoffe er, dass möglichst viele seiner Ideen umgesetzt werden

15:37 Uhr

Alexander Wrabetz hat die Wahl gewonnen. Er wurde vom Stiftungsrat zum neuen bzw. alten Generaldirektor gewählt. 

15:27 Uhr

Es ist soweit! Das Hearing von Wrabetz ist zu Ende und der Stiftungsrat wählt in diesem Moment den neuen ORF-Generaldirektor!

15:15 Uhr



15:00 Uhr

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz befindet sich nun auch schon seit knapp zwei Stunden im Hearing mit dem Stiftungsrat. Sehr lange kann es jedenfalls nicht mehr dauern, bis es zur Wahl kommt.

14:16 Uhr

Auch beim Bezahlsender Sky scheint man die ORF-Wahl zu verfolgen.



14:13 Uhr



13:37 Uhr



13:00 Uhr

Nun geht Amtsinhaber Alexander Wrabetz ins Hearing.

12:58 Uhr

Nach fast drei Stunden ist Grasl nun fertig.



12:46 Uhr



12:28 Uhr

Kommando zurück! Richard Grasl spricht noch immer vor dem Stiftungsrat, er ist damit schon seit mehr als zwei Stunden an der Reihe. Wrabetz wartet in einem Büro daneben. Sieht so aus, als könnte sich das heute doch noch etwas länger ziehen.

12:13 Uhr

"Wir brauchen eine stärkere Innovationskultur im gesamten Unternehmen", sagte Alexander Wrabetz vor wenigen Wochen im großen HORIZONT-Interview. Um mit den jungen Zuschauern auch weiterhin in Kontakt zu bleiben, benötige der ORF "ganz andere Formate".

12:08 Uhr

Alexander Wrabetz präsentiert derzeit vor dem Stiftungsrat sein Konzept und stellt sich den Fragen der einzelnen Stiftungsräte. Der amtierende GD plant im Falle eines Wahlsiegs unter anderem, das Budget zu dezentralisieren. "Zuerst wird ein Gesamtbudget erstellt und dann werden die Aufgaben der einzelnen Bereiche, wie zum Beispiel der Landesstudios, erhoben. Salzburg etwa macht mehr Kultur, andere Landesstudios haben besondere Aufgaben im Bereich der Volksgruppen. Anhand dieser Aufstellung setzen wir Schwerpunkte und teilen das Geld zu. Bei der Erstellung ist die Finanzabteilung wichtig, aber wenn das Budget zugeteilt ist, kann man die Detailplanung den Landesdirektoren überlassen", so Wrabetz.

11:58 Uhr

Immerhin ein paar Zuschauer haben am Montagabend ihren Weg nach ORF III gefunden.



11:44 Uhr



11:40 Uhr

Alexander Wrabetz ist da!



11:37 Uhr

Stiftungsrat Franz Küberl nimmt heute nicht an Hearing und Wahl teil. Küberl musste aufgrund der Beerdigung eines langjährigen Freundes absagen (HORIZONT berichtete). Abstimmen wird Küberl aber dennoch: Er hat bereits seinen Stimmzettel ausgefüllt und versiegelt im Gremienbüro hinterlegt. Eingebracht wird der Stimmzettel bei der Wahl schließlich von der unabhängig bürgerlichen Betriebsrätin Gudrun Stindl.

11:30 Uhr



11:15 Uhr



11:07 Uhr

ORF-Stiftungsratsvorsitzender Dietmar Hoscher rechnet mit einer klaren Entscheidung. Er glaubt nicht, dass er als Vorsitzender entscheiden muss. Hintergrund: Bei Stimmengleichheit zählt Hoschers Stimme doppelt. 

10:40 Uhr

Grasl will den ORF transparenter machen: "Wir könnten einen noch größeren Schritt Richtung Transparenz machen. Jeder soll wissen, wie groß der Anteil seiner Gebühren ist, der etwa für Information, Sportrechte, Filmrechte ausgegeben wird. Übrigens auch, wie viel von seiner Zahlung gar nicht an den ORF fließt. Ich finde das bisherige Modell der Festsetzung aber in Ordnung: Der Stiftungsrat legt den ORF-Teil der Gebühren fest, die Behörde prüft nach."



10:36 Uhr

"Es gab keinen Druck", sagte Richard Grasl vor wenigen Wochen im großen HORIZONT-Interview auf die Frage, ob er von der ÖVP gedrängt wurde, bei der GD-Wahl anzutreten.

10:23 Uhr

Jetzt geht's los! Die Türen sind zu und Richard Grasl wird nun dem Stiftungsrat sein Konzept vorstellen. Alexander Wrabetz ist noch nicht da, er kommt erst, wenn Grasl fertig ist.

10:18 Uhr



10:09 Uhr

Das Hearing verzögert sich leicht. Eigentlich sollte es um 10 Uhr losgehen, jetzt trifft aber erst einmal Richard Grasl ein.



10:03 Uhr





09:56 Uhr

Die Konzepte im Detail: Wrabetz will, dass der ORF das Leitmedium im digitalen Zeitalter wird. Schaffen will er das mit einem Fokus auf Social Media und einer neuen News-Show auf ORF eins (HORIZONT berichtete). Richard Grasl hat etliche neue Formate angekündigt und will einen besonderen Fokus auf die Information legen (HORIZONT berichtete). Das vor wenigen Monaten gestartete Frühstücksfernsehen "Guten Morgen Österreich" will Grasl zurück ins Studio holen.

09:53 Uhr

Wrabetz oder Grasl? Einer von beiden wird das Rennen machen. Dabei haben sich noch sechs weitere Kandidaten beworben. Sie alle haben aber keine einzige Stimme aus dem Stiftungsrat erhalten, die sie zum Hearing und zur Wahl zugelassen hätte. Ernstzunehmende Kandidaten waren allerdings ohnehin nicht unter den Bewerbern (HORIZONT berichtete).

09:49 Uhr

Das wird heute ein langer Tag, wir haben uns etwas Nervennahrung besorgt.



09:45 Uhr

Noch eine Stimme für Wrabetz: Der Kärntner Stiftungsrat Siggi Neuschitzer hat gegenüber der APA angekündigt, ebenfalls den amtierenden Generaldirektor zu wählen. Der von BZÖ/FPK bestellte und von der SPÖ-Landesregierung verlängerte Stiftungsrat gehört offiziell keinem der Freundeskreise an, seine Stimme ist daher besonders wichtig.

09:39 Uhr



09:35 Uhr

Zuletzt gab es Gerüchte rund um Embacher. Es hieß, die Grüne Parteispitze könnte Grasl favorisieren und Embacher eine Vorgabe machen - auch wenn alle Seiten das umgehend dementierten (HORIZONT berichtete). Nun die Entscheidung: Embacher wählt Wrabetz.



09:33 Uhr

Offenbar hat sich der Grüne Stiftungsrat Wilfried Embacher entschieden...



09:31 Uhr



09:17 Uhr

Alexander Wrabetz und Richard Grasl waren in den vergangenen Wochen nicht immer einer Meinung. Unterschiedliche Auffassungen hatten sie etwa beim Thema ORF-Gebühren und Führungsstil. Wrabetz warf Grasl vor, sich in der Diskussion rund um eine mögliche Gebührenerhöhung wie ein Elefant im Porzellanladen zu benehmen (HORIZONT berichtete). Grasl warf Wrabetz vor, den "brutalsten Eingriff auf die Information und die Redaktionen, den es jemals in der Geschichte des ORF gegeben hat" zu planen (HORZONT berichtete).

09:14 Uhr



09:11 Uhr

Die wichtigsten Eckpunkte aus dem Konzept von Richard Grasl:

  • Abkehr von der Alleingeschäftsführung mit Votum im Board, Vieraugenprinzip als Minimum; Miteinbeziehung von Landesdirektoren und Channelmanagern (ORFeins, Ö3, FM4, etc.) im Board
  • Neue Direktorenstruktur mit GD, Radiodirektor, TV-Infodirektor, TV-Programmdirektor, Digitaldirektor (dazu Leiter Finanzen und Leiter Technik)
  • Wiedereinführung eines Generalsekretärs in der GD
  • Channelmanager sind nicht GD sondern jeweiligen Direktoren unterstellt
  • Fokussierung in der Strategie auf Social Media als Marketinginstrument; ORF-Inhalte nur als Teaser auf sozialen Medien
  • Ein weiterer ORF-(Regional)-Kanal
  • Änderung des Frühstückfernsehens „Guten Morgen Österreich“ in Richtung mehr Information und Rückholung der Produktion ins Studio
  • Neuer digitaler 24/7-„ZiB“-Kanal mit aktuellen Nachrichten in Schleife
  • FM4 jünger positionieren und digitale Ableger (Inforadio, Ö3 plus, Kinderradio)
  • Töchter ORF on und ORF III zurück in Konzern


09:10 Uhr

Die wichtigsten Eckpunkte aus dem Konzept von Alexander Wrabetz:

  • Aufweichung der Alleingeschäftsführung mit Votum im Board bei strategischen Entscheidungen
  • Beibehaltung der Direktorenstruktur mit GD, Kaufmännischer Direktion, Technischer Direktion, Programmdirektion; dazu kommt ein Chief Digital Officer und ein Head of Radio
  • Channelmanager sind direkt dem GD unterstellt
  • Ausbau des ORF zum Social Media-Haus (eigener Youtube-Kanal mit ORF-Inhalten, Stärkung der bestehenden Auftritte auf FB und Co.)
  • Beibehaltung des Frühstückfernsehens „Guten Morgen Österreich“
  • Neue News-Show „@1“ als Info-Flaggschiff, 60 Minuten lang täglich
  • ORF 1 to go: non-lineares ORF eins-Angebot mit aktuellen Themen im Web
  • Ö3 stärker digital und in TV bringen, Ö1 neuer Auftritt und neues Schema
  • ORF III stärken mit Erhöhung des Sendebudgets auf 20 Mio. Euro
  • Stärkung der österreichischen Filmwirtschaft


09:07 Uhr

Mehr als sechs Monate Wahlkampf liegen hinter uns. Etliche Medienvertreter, Politiker und Kulturschaffende haben sich in den letzten Wochen rund um den ORF geäußert. Hier eine Auswahl der besten Sager. (Hinweis: Die Goldmedaille geht an "Kurier"-Herausgeber Helmut Brandstätter).

09:00 Uhr

Guten Morgen liebe Leser! Heute entscheidet sich, wen der ORF-Stiftungsrat zum neuen (oder alten) Generaldirektor wählt. Zur Wahl stehen nur Amtsinhaber Alexander Wrabetz und sein Finanzdirektor Richard Grasl. In den vergangenen Wochen haben beide intensiv um die Stimmen möglichst vieler Stiftungsräte gekämpft. Das Gremium besteht aus 35 Mitgliedern, der Sieger braucht also 18 Stimmen. Zuletzt sah alles nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus. 

Der Ablauf am heutigen Dienstag: Um etwa 10 Uhr geht es los. Wrabetz und Grasl stellen ihre Konzepte den Stiftungsräten vor und stellen sich danach ihren Fragen. Danach wählt das oberste ORF-Gremium den neuen ORF-Chef. Wie das Abstimmungsprozedere genau abläuft, können Sie hier nachlesen. Gegen Mittag bzw. frühem Nachmittag ist mit einer Entscheidung zu rechnen.

Am Montagabend haben Wrabetz und Grasl bereits ihr Konzepte der Öffentlichkeit live in ORF III präsentiert. Überraschungen gab es keine, alle Infos wurden in den Wochen zuvor bereits in Interviews angekündigt. Wrabetz hatte bei seiner Präsentation eher das große Ganze im Blick, während Grasl sehr detailliert seine Programm-Ideen erklärte (HORIZONT berichtete). 
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