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ORF-Einsparungen: KV-Verhandlungen der Filmschaffenden unterbrochen

Arbeitgeber- und -nehmerseite hoffen auf "Problembewusstsein" einer neuen Regierung

Arbeitgeber und Gewerkschaft der Filmindustrie haben gleich nach der ersten Runde die Kollektivvertragsverhandlungen bis November unterbrochen - in der Hoffnung, "dass bis dahin die künftige Regierung im Interesse der Arbeitsplatzsicherung Problembewusstsein und- Lösungskapazität zeigen wird", heißt es in einer Aussendung von Film and Music Austria (FAMA). Schließlich sehe sich die Filmwirtschaft angesichts der zu erwartenden Einsparungen des ORF in einer prekären finanziellen Lage.

Auch wenn "der bisherige Mangel an konstruktiven politischen Lösungsvorschlägen ein Angebot der Arbeitgeber nach den Grundsätzen der ökonomischen Vernunft per se ausschließe", stellten die Arbeitgeber zwar eine Erhöhung der Mindestgagensätze von 1,5 Prozent in den Raum, was die Arbeitnehmerseite jedoch ablehnte, da ein Abschluss unter dem derzeitigen Verbraucherpreisindex nicht vorstellbar sei. Bei den KV-Verhandlungen für die sogenannten Nichtfilmschaffenden war hingegen zu Wochenbeginn eine Erhöhung der Gagensätze von 2,65 Prozent vereinbart worden.

(APA)
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