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ORF: Drehstart für Mega-Dreiteiler "Maximilian"

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Budget liegt bei 15,5 Millionen Euro. Ko-Produktion von ORF, ZDF, MR-Film und Beta Film

Der Mega-Dreiteiler "Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe" nimmt Gestalt an. Die Dreharbeiten für die Ko-Produktion von ORF, ZDF, MR-Film und Beta Film haben nun begonnen, das teilte der ORF mit. Und mit einem Budget von 15,5 Millionen Euro können die Macher in die Vollen gehen: Die Kulisse besteht unter anderem aus 60 Burgen, Schlössern, 3.000 Komparsen, 550 Pferden, 800 Kostümen und 100 Rüstungen.

Inhaltlich geht es um eine Liebesgeschichte, die das Weltreich der Habsburger begründete: Die Geschichte vom "letzten Ritter" Maximilian I. von Habsburg und Marie von Burgund. Andreas Prochaska verantwortet den Film als Regisseur, er zeichnete sich bereits durch Filme wie "Das Wunder von Kärnten", "Das Attentat - Sarajevo 1914" oder "Das finstere Tal" aus. Martin Ambrosch ist als Drehbuchautor mit an Bord.

Gedreht werden soll nun noch bis Anfang Dezember in Österreich, Ungarn und Tschechien. "Maximilian" wird unter anderem vom Fernsehfonds Austria, dem Filmfonds Wien und dem Land Niederösterreich finanziell unterstützt. Allein der Fernsehfonds Austria steuert drei Millionen Euro zum Projekt bei. Das sei der höchste Betrag, den man jemals vergeben habe, sagte Alfred Grinschgl, für die Mittelvergabe zuständiger Geschäftsführer der RTR-GmbH, bereits im April. Vom Filmfonds Wien kommen 400.000 Euro.

In den Hauptrollen zu sehen sein werden unter anderem Berlinale-Shooting-Star Jannis Niewöhner und die französische Schauspielerin Christa Theret, sie spielen Maximilian und Marie von Burgund. Tobias Moretti verkörpert Kaiser Friedrich III, Jean-Hugues Anglade seinen Kontrahenten Ludwig XI. In weiteren Rollen spielen unter anderem die Österreicher Stefan Pohl als Maximilians treuer Gefährte Wolf von Polheim, Miriam Fussenegger als Maries Hofdame sowie Erwin Steinhauer, Fritz Karl, Harald Windisch und Johannes Krisch mit.

"Unglaubliche kreative Leistung"



"Das Creative-Team, die Produzenten und die federführende Redaktion des ORF stellen sich einer gewaltigen Herausforderung", sagt Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner. "Authentisch, menschlich, erleb- und greifbar. Dieses internationale Großprojekt unter der Führung des ORF und in Zusammenarbeit mit dem ZDF erweckt europäische und österreichische Geschichte zum Leben - und die Menschen, die sie damals geschrieben haben. Aus historischen Tatsachen realistische und emotionale Fiktion zu kreieren, die alle menschlichen Aspekte verbindet und authentische Charaktere aus Fleisch und Blut hervorbringt, ist eine unglaubliche kreative Leistung."
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