ORF bringt wegen Bundesliga-Fußball Beschwerd...
 

ORF bringt wegen Bundesliga-Fußball Beschwerde ein

Der ORF reicht wegen der Kurzberichte zum heimischen Bundesliga-Fußball Beschwerde beim Bundeskommunikationssenat ein.

ORF zur Berichterstattung über die Fußball-Bundesliga

Zur aktuellen und in der Öffentlichkeit diskutierten Situation der Berichterstattung über die österreichische Fußball-Bundesliga stellt der ORF fest:

Der ORF ist nach dem auf einer EU-Richtlinie beruhenden Fernseh-Exklusivrechtegesetz aus dem Jahr 2001 berechtigt, Kurzberichte über "Ereignisse von allgemeinem Informationsinteresse" von maximal 90 Sekunden zu senden, heißt es seitens des Küniglberges.

Nach Ansicht des ORF handelt es sich bei der österreichischen Fußball-Bundesliga "ohne Zweifel" um ein solches Ereignis. Der Exklusivrechteinhaber Premiere Austria hat daher diese Kurzberichte zu angemessenen Bedingungen zu gestatten, so die Meinung des ORF.



Mit einem Schreiben vom 29. Juni 2004 hat der ORF den Lizenzinhaber Premiere Austria eingeladen, "darüber in Verhandlungen einzutreten". Nach Angaben des ORF ließ jedoch Premiere Austria die seitens des ORF gesetzte Frist verstreichen, ohne konkret darauf einzugehen. "Um einerseits die gesetzlichen Rahmenbedingungen auszuschöpfen, andererseits auch der Verpflichtung, dem Interesse des Publikums an der Sportberichterstattung bestmöglich nachzukommen, ist der ORF gezwungen, beim Bundeskommunikationssenat Beschwerde einzureichen", teilt der öffentlich-rechtliche Sender mit.

(as)

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