ORF: Boom der Info-Formate
 

Die Reichweiten der Info-Formate des ORF waren 2017 so hoch wie noch nie in diesem Jahrzehnt.

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Dieser Artikel ist zuerst in Ausgabe Nr. 4/2018 erschienen. Noch kein Abo? Hier klicken!

Von einem „Jahrzehnt-Rekordjahr“ spricht der ORF. Dessen Info-Formate erreichten im Jahr 2017 nämlich durchschnittlich mehr Zuseher als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt seit 2010.

Konkret geht es um sechs Sendungen, die ihre Durchschnittsreichweiten in der Gesamtzielgruppe 12 plus im Vorjahr steigern konnten. Während die Reichweiten der ZIB 20 seit dem Jahr 2010 kontinuierlich gestiegen sind, kam es bei der „Zeit im Bild“, der ZIB 2, beim „Hohen Haus“ und der „Pressestunde“ seit 2014 zu einer Trendwende – seither steigen die Reichweitenzahlen stetig. Über Rekordzahlen im Hinblick auf Reichweiten durften sich die ZIB 2, „Im Zentrum“ und die ZIB 20 zuletzt im Jahr 2016 freuen. Die besten Reichweitenergebnisse vor dem Rekordjahr 2017 von der Zeit im Bild (2011), „Pressestunde“ und des „Hohen Hauses“ liegen indes einige Jahre zurück. Die Entwicklungen sind in nebenstehenden Grafiken abzulesen. In puncto Marktanteile konnten drei Sendungen – ZIB 2, „Im Zentrum“ und „Hohes Haus“ – zulegen. Ihre Marktanteile halten konnte die „Zeit im Bild“.

Wichtigkeit von Public Value

Für Generaldirektor Alexander Wrabetz „bestätigen diese Zahlen einmal mehr, dass der ORF mit einem seiner größten Assets, klassischer öffentlichrechtlicher Information in höchster journalistischer Qualität, immer mehr Zuseherinnen und Zuseher erreicht“. Das sei „im höchst kompetitiven TV-Markt bemerkenswert und ein erfreuliches Zeichen dafür, dass dieser Public Value des ORF in für Information schwierigen Zeiten stärker und wichtiger denn je ist“, wird er in einer Aussendung zitiert.

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