ORF: Bei neuem Gesetz bis zu zwei Milliarden ...
 

ORF: Bei neuem Gesetz bis zu zwei Milliarden Verlust

Seit gestern, 14. März 2001, liegt ein offizielle Stellungnahme des ORF zu dem geplanten ORF-Gesetz vor, darin findet sich auch eine detaillierte Verlust-Rechnung.

In einem Best Case/Worst Case-Szenario listet der ORF in seiner offiziellen Stellungnahme zum geplanten, neuen ORF-Gesetz detailliert auf, was ihn dieses Kosten würde. Zwischen 1,410 und 1,955 Milliarden Schilling werden darin die durch das neue Gesetz verursachten Mehrkosten beziehungsweise Ertragsminderungen angesiedelt.



Neben Statements zur Umwandlung des ORF in eine Stiftung sowie zu den gesetzlichen Richtlinien zum Programm, nimmt der ORF auch sehr detailliert zu den Werbeeinschränkungen Stellung. Kritisiert wird beispielsweise die Verpflichtung, individuelle Kundenvereinbarungen auf dem Werbesektor zu veröffentlichen. Der ORF befürchtet, dass "jene Kunden, die die Veröffentlichung der Geschäftsgeheimnisse nicht akzeptieren wollen, zu anderen Werbeträgern abwandern. Auch wird der Verhandlungsspielraum und die Flexibilität des ORF stark eingeschränkt."



Die insgesamt 24 Seiten umfassende "Stellungnahme der ORF-Geschäftsführung zum Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Bundesgesetz über aufgaben und die Einrichtung des Österreichischen Rundfunks geändert wird" gibt es auf der Kundendienst-Homepage des ORF als Download. (Kleiner Tipp, dem downgeloadeten Dokument das Kürzel ".pdf" anhängen) (as)

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