ORF: "ATV-Reaktion ist nicht nachvollziehbar"
 

ORF: "ATV-Reaktion ist nicht nachvollziehbar"

Verhandlungen sollen auf sachlicher Ebene weitergeführt werden.

Mit "völligem Unverständnis" reagiert der ORF in einer ersten Stellungnahme auf den von ATV angekündigten Abbruch der Verhandlungen über die Mitbenützung von ORF-Sendeanlagen. "Es ist nicht nachzuvollziehen, warum ATV nicht mehr bereit ist, über ausgetauschte Vertragsentwürfe zu verhandeln", heißt es in einer OTS-Aussendung der ORF-Öffentlichkeitsarbeit.
"Völlig absurd" sei schließlich auch die von ATV-Chef Tillmann Fuchs in den Raum gestellte Behauptung, der ORF-Vertragsentwurf wäre "sittenwidrig" und es handle sich um einen "Knebelungsvertrag".

"Der ORF sieht der von ATV angekündigten Befassung der KommAustria gelassen entgegen und wird der Behörde selbstverständlich alle erforderlichen Informationen übermitteln", heißt es weiter. Zugleich betont man, "dass der ORF bereit ist, die Verhandlungen über die Mitbenützung von Sendeanlagen auf einer sachlichen Ebene am Verhandlungstisch fortzusetzen. Die Diskussion über Vertragsformulierungen in Form von Presseaussendungen zu führen lehnt der ORF jedoch ab".

KommAustria-Chef Dr. Hans Peter Lehofer war freitags nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

(sl)

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