OÖN im neuem Look
 

OÖN im neuem Look

Designer Lukas Kircher zeichnet für das neue Design der OÖN verantwortlich.

Startschuss für das neue optische, grafische und auch inhaltliche Auftreten der Tageszeitung "Oberösterreichische Nachrichten" ("OÖN") ist am 8. März. 

Das neue Design wurde von dem in Berlin lebenden Kärntner Zeitungsdesigner Lukas Kircher gestaltet, der erst kürzlich das Erscheinungsbild von News neu designte. Auch das Design der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" oder der "Berliner Zeitung" wie auch der "Welt" wurde von Kircher mitkonzipiert. 

Ziel des OÖN-Relaunches ist laut Chefredakteur Gerald Mandlbauer der weitere Ausbau der Marktposition mittels höherer Attraktivität der Zeitung. Derzeit erreichen die OÖN mit einer Druckauflage von 133.354 Stück (1. Halbjahr 2011) und mehr als 100.000 Abonnenten 345.000 Leser oder 4,8 Prozent der Österreichwer über 14 Jahre (MA 10/11), in OÖ liegt die Reichweite bei 27,3 Prozent. "Neun von zehn Entscheidungsträgern lesen uns mindestens einmal pro Woche", ergänzt Chefredakteur Mandlbauer. 

Was wurde nun verändert? Die Zeitung soll moderner, jünger, weiblicher und eleganter werden. Die Leser der OÖN waren Teil des Veränderungsprozesses, der seit eineinhalb Jahren läuft. Ein eigener Leserbeirat, bestehend aus 80 Lesern, hat Vorschläge zur Weiterentwicklung eingebracht. 

Ganz voran steht der Wunsch, die Lokalisierung zu forcieren. Derzeit drucken die OÖN sechs Lokalteile, diese werden ab 8. März in eigene Zeitungsteile ausgegliedert und damit als Mehrwert für den Leser besser erkennbar sein. 

Alle grafischen Elemente wurden erneuert. Intern geleitet wird der Prozess von Thomas Arnoldner, dem Chef vom Dienst der OÖNachrichten und dessen Stellvertreter Manfred Wolf. Weiterer Schwerpunkt: Die Journalisten und die wichtigsten Autoren sollen sich in den Kommentaren und in den Analysen persönlich stärker einbringen. 

Dazu sollen die OÖNachrichten weiblicher werden. Themen, die Frauen  interessieren, werden forciert, wie beispielsweise die Bereiche Familie, Partnerschaft, Gesundheit, Natur, und Erziehung. Die Zeitungsteile Kultur und Leben erhalten ein eigenes Buch und werden miteinander verschmolzen. Dieses Buch soll gezielt die Frauen ansprechen. 

Wirtschaft und Sport wachsen zusammen. Basis des Relaunches war ein großer "Copytest", bei dem 1.000 Leser zur aktuellen Zeitung befragt worden sind. Dieser Copytest ist sehr erfreulich verlaufen. Den OÖN wurden von Lesern beträchtliche Zugewinne bei den Aspekten "Ansehen", "Seriosität", "Bedeutung in Oberösterreich" attestiert. Diese Position soll durch den grafischen Relaunch weiter ausgebaut werden.
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