Online-Shopping ist wenig reizvoll
 

Online-Shopping ist wenig reizvoll

Eine RegioPlan-Studie zum österreichischen Einzelhandel im Internet stellt eine schwach ausgeprägte Bereitschaft der Konsumenten zum Online-Shopping fest.

Ein Schlüsselergebnis der nun von RegioPlan Consulting veröffentlichten Studie "Der österreichische Einzelhandel im Internet 2001" ist die "derzeit schwach ausgeprägte Bereitschaft der Konsumenten zum Internetkauf". Die Studien-Autoren ermittelten fünf Gründe für die Online-Shopping-Lustlosigkeit: 1. Kein Preisvorteil zum stationären Warenangebot; 2. Versprochene Zeitersparnis wird nicht eingehalten; 3. Langsamer Seitenaufbau sowie komplizierter Kaufabschluß; 4. Zu kleines Sortiment; 5. Mangelhafte Produktabbildungs- und –beschreibungsqualität.



RegioPlan kommt zu diesem Ergebnis nach Untersuchung von 102 Homepages der Marktteilnehmer der dominierenden zehn Einzelhandelsbranchen. Weitere Ergebnisse sind unter anderen, dass der Buchhandel eine Vorreiterrolle im heimischen Online-Shopping innehat oder der Anstieg der Homepages, der sich nicht in einem entsprechenden Zuwachs an Einkaufsmöglichkeiten also Shops niederschlug. Während 2000 64 Prozent der filialisierten Einzelhandelsunternehmen eine Homepage hatten, waren es 2001 nahezu hundert Prozent. Die Möglichkeiten zum Shoppen stiegen von 27 Prozent im Jahr 2000 auf 30 Prozent 2001.


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