Online-Plattformen: Edtstadler begrüßt Strate...
 
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Edtstadler begrüßt Strategie der EU-Kommission gegen Fake News

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Um Desinformation besser entgegentreten zu können, müssen Plattformen wie Facebook und Twitter monatliche Berichte über Falschinformationen liefern und enger mit Faktencheckern zusammenarbeiten. Die fordert die EU-Kommission.

Europaministerin Karoline Edtstadler begrüßt die heute von der EU-Kommission präsentierte Strategie gegen Fake News und Desinformation. Neben einer Stärkung der strategischen Kommunikation innerhalb der EU wolle die Kommission demnach auch die Zusammenarbeit mit Drittstaaten und internationalen Partnern wie der OSZE, der WHO oder der UNO ausbauen und bestehende Tools wie das "Rapid Alert System" intensiver nutzen.

Besonders erfreut zeigt sich Edtstadler darüber, dass die Kommission nun die Online-Plattformen mehr in die Pflicht nehmen will: "Social Media-Plattformen sind Nährboden für Verschwörungstheorien und Desinformation. Fake News werden auf diesen Plattformen mit viel Aufwand als echte Nachrichten getarnt. Das macht es für Nutzerinnen und Nutzer oft enorm schwierig, sie von validen Quellen zu unterscheiden. Ich halte es daher für eine sinnvolle Maßnahme, die Social Media-Plattformen zu verpflichten, ihre User besser dabei zu unterstützen, Fake News zu erkennen."

Doch auch die Sensibilisierung der Bürger selbst sei dabei ein wichtiger Faktor, so Edtstadler: "Kritisches Denken und Medienkompetenz sind der beste Schutz gegen Desinformation. Es ist erfreulich, dass die Kommission auch hier Maßnahmen vorsieht." Wichtig sei Edtstadler, die auch Verfassungsministerin ist, dass im Kampf gegen Desinformation die Meinungsfreiheit und eine pluralistische Debatte stets gewahrt bleibe, denn es dürfe nicht sein, "dass diese Maßnahmen als Vorwand benutzt werden, um Grundrechte zu beschneiden".

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