Online-Medium: ZackZack startet mit eigenem C...
 
Online-Medium

ZackZack startet mit eigenem Club

ZackZack

Soll die finanzielle Unabhängigkeit des  Mediums sicherstellen. Peter Pilz: "ZackZack kostet eine Million im Jahr."

Eineinhalb Jahre nach Gründung von ZackZack startet das Onlinemdium einen eigenen Club. Club-Mitglieder sollen täglich Einblick hinter die Kulissen erhalten und vorab erfahren, woran die Redaktion arbeitet. Außerdem sollen Mitglieder mittels Umfragen mitbestimmen können. Auch Diskussionsrunden, Veranstaltungen, wöchentliche Newsletter sowie ein Shop sollen Teil des Clubs sein.


Bisher garantierte die 1,4 Millionen Euro "Parteiakademieförderung", die die Liste Jetzt, die von ZackZack-Herausgeber Peter Pilz gegründet wurde, den finanziellen Fortbestand des Mediums. "Bei Kosten von monatlich 80.000 Euro müssen wir uns spätestens ab Mitte nächsten Jahres selbst finanzieren", sagte Geschäftsführer Thomas Nasswetter im Sommer 2020 dem HORIZONT.

Im September startete deswegen die Online-Vermarktung, nun also der Club, der laut ZackZack-Aussendungen "einen wesentlichen Beitrag" für die finanzielle Unabhängigkeit des Mediums leisten soll.

Pilz: "Pressekorruption ist teuer"

"Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sind die beiden Schlüsselfreiheiten. Eine Opposition, die nicht gehört wird, kann niemanden überzeugen. Und Staatsanwälte, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit von ihren Vorgesetzen fertiggemacht werden, können keine Spur zu einer Regierungspartei verfolgen", so ZackZack-Herausgeber Peter Pilz: "210 Millionen für PR im Regierungsbudget schmieren das System. Pressekorruption ist teuer. Pressefreiheit ist billig. ZackZack kostet eine Million im Jahr."

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