Online-Magazine werden kostenpflichtig
 

Online-Magazine werden kostenpflichtig

Das naturwissenschaftliche Magazin Morgenwelt, das US-Politikmagazin Stratfor und das Zeitgeistmagazin Salon wollen für ihren Online-Auftritt Geld verlangen. Ein Trend zeichnet sich ab.

"Mittelfristig werden alle Anbieter zu dem Ergebnis kommen, dass sie mit ihren Online-Diensten Erlöse erzielen müssen", so der Aufsichtsratsvorsitzende der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), Hans-Wolfgang Pfeiefer. Immer mehr Verlage wollen sich dabei nicht mehr auf die oft überschätzte Einnahmequelle Werbung verlassen und wollen nun von ihren Online-Lesern Geld sehen. So wird das naturwissenschaftliche Online-Magazin

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etwa 670 Schilling für seinen Premium Newsletter mit mindestens acht Meldungen pro Tag verlangen. Das US-Politmagazin Stratfor lässt sich seinen Newsletter über 900 Schilling kosten. Und das Zeitgeistmagazin Salon will für einen Teil seines Web-Angebots auch etwas verlangen. Im Gegensatz zum schon länger kostenpflichtigen Online-Ableger des Wallstreet Journal machen genannte Publikationen aber nur einen Teil ihres Angebots kostenpflichtig. Ob sie damit auch Erfolg haben werden, hängt vom Mehrwert für die Leser und vom Verhalten ihrer Konkurrenten ab.

(rs)

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