Online-Broker vbankdirekt.at gibt auf
 

Online-Broker vbankdirekt.at gibt auf

Der zweitgrößte Web-Broker legt seine Geschäftstätigkeit mit dem Marktführer direktanlage.at zusammen. 63 Mitarbeiter verlieren ihren Job.

Die Zahl der "Trades" sei als Folge der fallenden Kurse im heurigen Jahr deutlich zurückgegangen. Außerdem hätten sich potentielle strategische Partner seit den Terror-Anschlägen in den USA zurückgezogen. So begründet der Vorarlberger Internet-Broker vbankdirekt.at, eine Tochter der Vorarlberger Volksbank, den Schritt in die Unselbständigkeit. Der Geschäftsbetrieb wird mit dem heimischen Marktführer direktanlage.at – eine Tochter der Bank Austria – zusammengelegt. Der Kundenstamm des Marktführers wird dadurch um 8.500 auf 25.000 erweitert. Für die Kunden von "vbankdirekt.at" würden sich durch die Zusammenlegung keine Änderungen ergeben. Durch die Schließung des Bregenzer Standortes verlieren 63 Mitarbeiter ihren Job. Weitere 23 werden von der Volksbank übernommen.




direktanlage.at-Chef Ernst Huber glaubt, dass von den acht bis zehn derzeit am Markt agierenden Online-Brokern nur drei bis vier Platz haben werden.

(rs)

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