ÖWA: Sommerloch bei den Online-Angeboten
 
ÖWA

Sommerloch bei den Online-Angeboten

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Wandern statt Online surfen stand für viele Österreicher im Juni offenbar am Programm.
Wandern statt Online surfen stand für viele Österreicher im Juni offenbar am Programm.

Die Bilanz der Zugriffe im Juni verlief für die meisten Online-Angebote laut ÖWA durchwachsen. ORF.at weiterhin unangefochten an der Spitze.

Eher entspannt scheinen es die Österreicher mit ihrem Online-Konsum im Sommer anzugehen. Denn die Online-Angebote heimischer Medien schwächelten im Juni im Vergleich zum Vorjahr, wie die aktuellen Zahlen der Österreichischen Webanalyse (ÖWA) zeigen.


Weiter unangefochten in Führung bleibt das Online-Angebot des Österreichischen Rundfunks (ORF), das mit 15 Millionen Unique Clients nicht nur die Konkurrenz hinter sich lässt, sondern auch die Zahlen aus dem Vorjahresjuni übertrifft. Platz 2 unter den heimischen Medienangeboten erreicht mit knapp 7,3 Millionen Unique Clients derStandard.at, der damit das Online-Angebot des Kurier überholt, der im Juni 2020 noch vor dem Standard lag. Trostpflaster für den Kurier: Im Vergleich zum Mai konnte das Online-Angebot den Abstand zum Standard gemessen nach Unique Clients deutlich verringern. 


Im Vergleich zum Vorjahr konnten nur das Online-Angebot des ORF und Red Bull Media House die Anzahl der Unique Clients erhöhen. Heute.at hat im Vergleich zum Juni 2020 rund 37 Prozent weniger Unique Clients. Der Vergleich hinkt allerdings, war das Online-Angebot der Gratis-Zeitung vergangenes Jahr mit netdoktor.at noch ein Dachangebot. Seit dem Verkauf des Gesundheitsportals sind auch dessen 2,2 Millionen Unique Clients (Juni 2020) weg. 

Visits

Wenig Änderung am Stockerl gibt es bei den Visits. ORF.at uneinholbar vor krone.at und derStandard.at Network. Bei den Visits, also Besuchen auf der Seite, sind die Verluste nicht so stark wie bei den Unique Clients.


Neben ORF.at konnten auch Russmedia und derStandard.at Network Zugewinne bei den Visits im Vergleich zum Juni 2020 vermelden. Zweistellige Verluste hingegen für Kurier Online und das Cope Dachangebot (früher Styria Digital One)


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