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Österreichische Medientage 2020

Medientage: Jessica Peppel-Schulz und Franziska Augstein als Keynote-Speaker

Gert Krautbauer / Jürgen Bauern
Jessica Peppel-Schulz (links), CEO Condé Nast Deutschland, und Franziska Augstein, Journalistin bei der Süddeutschen Zeitung sowie Publizistin, sprechen bei den Österreichischen Medientagen 2020 über Transformation und Qualität.
Jessica Peppel-Schulz (links), CEO Condé Nast Deutschland, und Franziska Augstein, Journalistin bei der Süddeutschen Zeitung sowie Publizistin, sprechen bei den Österreichischen Medientagen 2020 über Transformation und Qualität.

Hochkarätige Keynotes internationaler Strahlkraft mit Verlagsmanagerin Jessica Peppel-Schulz und Publizistin Franziska Augstein. Weitere Highlights folgen.

Zwei höchst brisanten Themen widmen sich die Keynotes der Österreichischen Medientage 2020: Transformation von großen, traditionsreichen Medienmarken sowie Journalismus und Medien von morgen. Als hochkarätige Keynote-Speaker konnten die Organisatoren der Medientage, dem bedeutendsten Branchenevent für Medien, Kommunikation, Politik und Wirtschaft von HORIZONT/Manstein Verlag, mit Jessica Peppel-Schulz und Franziska Augstein zwei internationale Top-Gäste gewinnen.

Managerin des Wandels

Peppel-Schulz, Managerin mit vielfältigem und digital geprägtem Background (siehe Infobox), führt seit 2019 das Deutschland-Geschäft des renommierten Verlagshaus Condé Nast. Das 1909 gegründete Unternehmen zählt zu den größten privaten Medienunternehmen weltweit, laut eigenen Angaben erreicht man in 30 Märkten mit 143 Magazinen, über 130 Websites und nahezu 150 Tablet und Mobile Apps über 263 Millionen Leser. In Deutschland zählen die bekannten und starken Marken Vogue, Glamour, GQ und AD zum Portfolio. Auf Peppel-Schulz‘ Agenda steht die Transformation des Traditionsverlags zu einem modernen Medienunternehmen – darüber wird sie auch in ihrer Keynote bei den Österreichischen Medientagen am 24. September 2020 am Erste Campus sprechen.
Jessica Peppel-Schulz: die Managerin

Jessica Peppel-Schulz werkt nicht mit einer klassischen Medienhaus-Karriere, ihre Vergangenheit weist aber den Weg in ihrer Aufgabe bei Condé Nast Germany: Seit April 2019 lenkt und leitet sie den Medientanker als CEO, auf der Agenda steht die Transformation des traditionsreichen Verlages mit bekannten und schillernden Marken wie Vogue, AD, GQ und Glamour zu einem modernen Medienunternehmen. Vor ihrer Medientätigkeit führte ­Peppel-Schulz fünf Jahre als CEO die Digitalagentur UDG United Digital Group, die sie aus elf Spezialagenturen zu einer führenden Agenturmarke formte.

Ihre berufliche Laufbahn startete 2001 beim Telekommunikationskonzern HanseNet/AOL, wo sie zur Bereichsleitung Marketing ­Privatkunden & Markenkommunikation aufstieg, dabei unter anderem für Entwicklung und Implementierung einer neuen ­Unternehmenspositionierung sowie die Marken- und Produktstrategie verantwortlich zeichnete und maßgeblich beim Launch der Marke Alice sowie beim Merger von HanseNet/AOL 2007 involviert war. Als Vice President Digital Marketing & Sales verantwortete sie danach den Aufbau und die Exekution der digitalen Unternehmens- und Marketingstrategie beim Kabelnetzbetreiber Kabel BW/ Unitymedia und begleitete die Marke beim Eintritt ins ­digitale Zeitalter.

Konstante der Qualität

Franziska Augstein steht mit ihrem Namen und Tun für hochwertigen Journalismus, sowohl als mittlerweile jahrelange Autorin für die renommierte Süddeutsche Zeitung (siehe Infobox) als auch als Buchautorin. Die Tochter des verstorbenen Spiegel-Herausgebers Rudolf Augstein wird bei den Medientagen, ebenfalls am 24. September, unter dem Titel „Die Verantwortung der Medien: Journalismus zwischen Morgen und Grauen“ einen kritischen Blick auf die eigene Zunft und deren Zukunft werfen.
Franziska Augstein: die Publizistin

Franziska Augstein blickt auf langjährige Tätigkeiten im absoluten Qualitätssegment großer Medienmarken zurück: Von 1997 bis 2001 war sie Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seit 2001 schreibt sie für die Süddeutsche ­Zeitung. Seit 2016 erscheint im Wirtschaftsteil der SZ alle 14 Tage ihre Kolumne „Augsteins Welt“.

Sie wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie „Essayistik“ ausgezeichnet. Zu ihren Publikationen zählt die Monographie „Von Treue und Verrat. Jorge Semprún und sein Jahrhundert“ (C. H. Beck, 2008). Die Tochter des legendären Spiegel-Herausgebers Rudolf Augstein studierte Geschichte, Politologie und Philosophie in Deutschland, Frankreich und England. 1996 wurde sie am University College London mit einer Arbeit über die Anfänge der Ethnologie in ­Europa promoviert.


Weitere hochkarätige nationale und internationale Speakerinnen und Speaker werden ab sofort laufend kommuniziert. Die Österreichischen Medientage am 23. und 24. September haben sich Corona-bedingt einer Neuausrichtung unterzogen und werden zum Schulterschluss heimischer Medien – und der Branchentreff zum TV- und Streaming-Event mit exklusivem Networking vor Ort.

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