Österreicher sehen mehr fern
 

Österreicher sehen mehr fern

Die Zahl jener Minuten, die die Österreicher vor dem Fernsehschirm verbringen, steigt.

Der durchschnittliche Fernsehkonsum pro Einwohner und Woche in Österreich steigt. Während Herr und Frau Österreicher 1999 noch 147 Minuten vor dem TV-Gerät verbrachte, waren es 2000 148 Minuten und wiederum ein Jahr später bereits 152 Minuten. Dies geht aus dem so eben veröffentlichen Bericht zur internationalen Fernsehlandschaft "Televison 2002 – International Key Facts“, herausgegeben vom TV-Vermarkter IP Deutschland hervor.

Die IP veröffentlicht darin die TV-Leistungsdaten aus 44 Märkten weltweit.



Die Studie zeigt, dass so genannten Real-People-Shows weiterhin in vielen Ländern in den Programmen präsent sind, als globalen Trend machen die Autoren allerdings die Casting-Shows wie "Starmania", „Popstars“ oder „Pop Idol. Weiterhin im Trend liegen die Quizshows. Weltweit wird Fernsehen als die Freizeitbeschäftigung Nummer eins eingeschätzt. Das Spektrum der druchschnittlichen täglichen Sehdauer bei den Erwachsenen reicht von 106 Minuten (Südkorea) bis zu 270 Minuten (USA). Europäischer Spitzenreiter ist Italien mit 241 Minuten. Die TV-Nutzung nimmt weiterhin zu.



Insgesamt wurden in allen in der Studie betrachteten Märkten im Berichtszeitraum 2001 170 Milliarden Euro für TV-Werbung ausgegeben. Mit Brutto-Werbeumsätzen von 67,4 Milliarden Euro liegen die USA vor Japan (18,3 Milliarden Euro), China (10,3 Milliarden Euro), Mexiko (9,9 Milliarden Euro), Italien (8,0 Milliarden Euro) und Deutschland mit 7,6 Milliarden Euro Auch bei den Pro-Kopf-Ausgaben für TV-Werbung führen die USA die weltweite Rangliste mit einem Wert von 209 US-Dollar an. Japan (127 Dollar) und Mexiko (91 Dollar) folgen mit weitem Abstand.

(as)

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